Ja, das sehe ich auch so.mir kommt vor, dass immer weniger Kinder mit Tieren umgehen können.
Wir selbst haben viele Kinder in der Familie und ich wollte daher ausdrücklich einen kinderfreundlichen Hund. Das war in meinen Augen ein Hund, den die Kinder nach herzenslust knuddeln oder am Schwanz durch die Gegend ziehen können (ich kannte so einen Hund und hatte daher eine völlig falsche Vorstellung). In meinen Augen war der Hund das unterste Glied der Kette und hatte sich so kindliche Neckerein gefallen lassen müssen. Bis dann einmal ein Kleinkind aus der Familie dem bereits auf seinem Ruheplatz liegenden Hund mit seiner hellen Kinderstimme ins Ohr quietschte und Filou hat dem Kind mitten ins Gesicht geschnappt. Er hat es nicht erwischt, noch nicht einmal gestreift, aber die Warnung war überdeutlich. Erst in diesem Moment begriff ich, dass sich Hunde keineswegs alles gefallen lassen müssen!
Es ist wirklich nicht verantwortlich, ein Kind unbeaufsichtigt mit einem Hund alleine zu lassen oder, wie es ja leider auch geschieht, Kinder zu fremden Hunden zu bringen. Und ich schließe mich der Meinung an, dass das jedem Hund JEDER Rasse passieren könnte.
Ein Training für die Hundehalter wäre in JEDEM Fall wünschenswert. Nicht zuletzt, damit eine "falsche" Hundehaltung auch ausgeschlossen werden kann.





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