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Thema: rezidivierende Colitiden

  1. #11
    Tierärztin & Mitglied des Expertenteams
    Registriert seit
    19.01.2007
    Beiträge
    515
    Hallo Bobal

    mein Grundsatz ist:
    Lieber soll es dem Tier zuerst besser gehen und inzwischen mache ich Diagnose. Cortison als starker Entzündungshemmer hilft halt sehr gut.
    Vor allem bekommt man auch in der vetmed nicht überall sofort einen Termin.

    Lieber Calimero

    1 Registrierung eines Impfstoffes kostet in Ö ca 25000 € dh bei einer Aufteilung 7x
    wieviel Tiere muß man impfen bis man das mal reinbekommt als Firma und dann kann man erst verdienen.

    da können wir alle Druck ausüben soviel wir wollen

    lG
    Mag. Priesner

  2. #12

    rezidivierende Colitiden

    Hallo Frau Mag Priesner,

    Ihre Antwort hat mich nicht gerade glücklich gemacht, denn das habe ich befürchtet.
    Gibt es evtl. eine gezielte Untersuchungsmethode um eine Colitis ulcerosa auszuschliessen ?
    Meine einzige Hoffnung besteht darin, daß die Kleine vielleicht eine Futtermittelallergie hat.
    Sie hat übrigens zweimal Giardien gehabt, mit fast den gleichen Symptomen wie jetzt. Blutauflagerungen auf dem Kot und "Bauchweh".
    Eine erneute Giardieninfektion ist jetzt aber ausgeschlossen.
    Danke für den Hinweis bezüglich Corticoide und Homöpathika. Ihr Grundsatz ist auch meiner, ich möchte einfach, daß es meinem Hund wieder gut geht, deshalb möchte ich meiner kleinen Maus alles zukommen lassen was ihr hilft.
    Die Tierheilpraktikerin die ich um Hilfe bitten werde, ist wirklich ein Profi
    mit einem sehr gutem Ruf. Es ist einfach so, daß ich eine begleitende Therapie möchte, auch wenn ich volles Vertrauen in unsere Tierärztin habe. Aber mir geht es einfach auch um eine Zweitmeinung, weil ich mich so hilflos fühle, denn mein Hund - für den ich verantwortlich bin - kann mir seine Beschwerden nicht schildern.

    MfG
    Gesche

  3. #13

    rezidivierenede Colitiden

    Hallo Bobal,

    mir ist genau bekannt welche Art von Coliden und Therapien es beim Menschen gibt, aber nicht wie es bei Hunden verläuft. Deshalb fühle ich mich ja auch so hilflos. Sicherlich kann man vieles aus der Humanmedizin in die Veterinärmedizin übetragen, aber eben doch nicht alles. Wäre unser Hund ein Mensch, hätte ich absolut keine Probleme.
    Mit der derzeitigen Behandlung auf "alles und nichts genaues" hast Du zwar recht, ist mir allerdings lieber als eine "Wischwaschi - Diagnose.
    Mir geht es momentan einfach nicht gut. weil ich nicht weiß wie es weitergehen soll, da es Luna offensichtlich nicht gut geht.

    MfG
    Gesche

  4. #14

    rezidivierende Colitiden

    Hallo Frau Mag. Priesner,

    jetzt habe ich doch noch mal eine Nachfrage.
    Was meinen Sie mit einer Biopsie ? In Form einer Coloskopie ? Wäre das die einzige Möglichkeit einer genauen Diagnoseerstellung ?

    MfG
    Gesche

  5. #15

    rezidivierende Colitiden

    Hallo Calimero,

    Deine Befürchtungen kann ich gut nachvollziehen. Sie sind überlegenswert, aber eben auch durchaus diskussionswürdig. Soll der Hund geimpft werden oder evtl. eine Erkrankung in Kauf genommen werden ?
    Wir haben das Problem mit dem Zecken und Flohschutz. Egal was wir geben, unser Hund reagiert ziemlich schlecht darauf.

    Aber Deine Anregung auf die Fütterung werde ich evtl. doch mal ausprobieren.

    MfG
    Gesche

  6. #16
    Original von Calimero
    Könnten derartige "Futtermittelallergie/Unverträglichkeit/Autoimmunerkrankung" Colitiden nicht von dieser plötzlichen Mehrfachbelastung (ausgelöst durch eine x-fach Impfung) verursacht werden?
    Nein!!!!!

    LG

    bobal

  7. #17
    Sehr geehrte Mag.Priesner,

    da auch bei Tieren Resistenzen auf Antibiotika auftreten, welche - ebenso wie in der Humanmedizin - ausgelöst werden durch eine oftmals übermäßige und unsinnige Gabe von Antibiotika, bin ich gegen das blinde Therapieren mit Antibiotika.

    Zum zweiten, wenn die Therapie anschlagen sollte, welche Rückschlüsse kann man denn aus einer solchen Rundumtherapie ziehen, sprich haben die Antibiotika, das Cortison oder die Diät geholfen?


    Hallo Gesche,

    bevor man eine Coloskopie macht, sollte man doch erst einmal klären, ob deine Luna überhaupt eine Colitis hat.
    Wie man auf die Diagnose kommt ist mir ohnehin nicht klar.
    Durchfall mit Bauchweh bedeutet nicht, dass Luna eine Colitis hat. Es kommen zahlreiche Erkrankungen in Frage.

    Bei den von mir oben genannten Colitiden handelt es sich nicht um in der Humanmedizin gebräuchliche Bezeichnungen, sondern um in der Veterinärmedizin verwendete.
    Wenn ich derartige Dinge zur Behandlung von Hunden hier niederschreibe, dann weiß ich wovon ich rede.
    Ich habe als Humanmediziner keine große praktische Erfahrung bezüglich der Behandlung von Hunden, aber ich habe mir inzwischen - dank guter veterinärmedizinischer Bücher und dank meiner ehrenamtlichen Tätigkeit - viel Wissen im Hinblick auf Erkrankungen von Hunden (und mittlerweile auch Katzen) angeeignen können.

    LG

    bobal

  8. #18
    Tierärztin & Mitglied des Expertenteams
    Registriert seit
    19.01.2007
    Beiträge
    515

    RE: rezidivierende Colitiden

    Hallo


    Futtermittelallergien kann man über Blut testen, Für Colitis kann man nur Biopsie machen.
    mfg
    Mag. Priesner

  9. #19

    rezidivierende Colitiden

    Hallo Frau Mag. Priesner,

    unsere Kleine hat (hoffentlich) letztmalig ein Antibiotikum und Cortison bekommen. Nächste Woche haben wir wieder einen TA -Termin, sodaß ich unsere TÄ auf eine Biopsie und entsprechende Blutentnahme ansprechen kann.

    Mfg
    Gesche

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