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Thema: Entwurmung beim Hund!

  1. #31
    Ich glaube, jeder Hundebesitzer sollte seinen Hund so gut kennen - seine Gesundheit, seine Reaktionen ... - dass er weiss, was das beste fuer das Tier ist. (Hier im Thread schreiben wir vom Entwurmen und dieses Thema mein ich auch)

    Chemie ist Chemie, keiner liebt sie, aber man kann ohne sie auch nicht auskommen.
    In vielen Faellen koennen nur mehr Tablette und co helfen.

    Wenn ein Hund z.b. so stark verwurmt ist, dass er abgemagert und aufgetrieben ist, dann kann man mit Knoblauch auch nicht viel machen. Da helfen dann nur mehr Tabletten.

    Es kommt ausserdem auch immer darauf an, wo das Tier lebt. Bei einem reinen Wohnungshund welcher nur 3 mal taeglich um den Block gefuehrt wird, besteht kaum die Gefahr, dass er sich was wurmiges einfaengt.

    Ein Hund - wie meiner - welcher die meiste Zeit im Garten ist wo auch streunende Katzen ihr Geschaeft verrichten, welcher bei jedem Spaziergang mit Streunern zusammentrifft und die auch beschnueffelt oder - falls es eine Huendin ist - auch beleckt, da ist die Gefahr dass er einen Wurmbefall bekommt natuerlich viel groesser.

    Viele Umstaende spielen eine Rolle wenn man sich fuer ein gewisses Mittel entscheidet.
    In vielen Faellen helfen pflanzliche Praeparate wie Bachblueten oder Homoephatie.
    Aber bevor ich meinen Hund mit was pflanzlichem behandel und ich bin nicht sicher ob es was hilft und ich nur herumexperimentiere, waehrend mein TA mir zu einem gewissen Medikament raet, dann nehm ich sicher das Medikament.

    Im uebrigen fuehlte ich mich von dem "biotrip" ganz sicher nicht persoenlich angegriffen. Wir diskutieren hier ja das fuer und wieder und jeder muss seine Meinung klar ausdruecken duerfen ohne dass jemand anderer gleich eingeschnappt sein sollte.

  2. #32
    sorry, kam für mich nur so rüber, das du dich mit dem Biotrip gemeint fühltest.
    Naja, unsere Maus hat nachweislich noch nie Würmer gehabt, ausser als sie aus Spanien hierher kam. Und sie hat Kontakt zu fremden Katzen, Hunden sowieso, Wildkaninchen, Füchsen, Mardern usw. Rings um unser Haus herum ist Brache und sie liebt es darin rumzu strolchen. Kommt wohl auch immer darauf an, wie sehr das Immunsystem ok ist.
    Das mit dem Anhänger und den anderen Sachen bei den Meerlis das meinte ich nur als Beispiel. Dachte du meintest das ich mehr zur chemischen Keule stehe als -wenn möglich- andere Möglichkeiten vorzuziehen Klarer Fall von Missverständnis auf allen Seiten.
    LG
    Kiara

  3. #33
    Hallo Anatoli,

    zu diesem Thema steht hier so viel Unsinn, dass es schon nicht mehr zu fassen ist. Die einzig sinnvollen Aussagen kommen von Frau Dr. Deinhammer.

    1. Knoblauch, so wie auch andere Zwiebelgewächse, ist für den ein oder anderen Menschen lecker, ist für Hund oder Katze aber ungesund.
    Die ganzen positiven Eigenschaften, die dem Knoblauch zugeschrieben werden beruhen auf den einzelnen chemischen Inhaltsstoffen. Allerdings ist es erforderlich, Knoblauch in seiner ursprünglichen Form, sprich roh und nicht zu Tabletten aufbereitet in so großen Mengen zu sich zu nehmen, dass man zwar keine Würmer mehr hat, dass man aber auch ansonsten niemanden mehr in seinem Umfeld hat. Und das gilt rein für den Menschen, Hund und Katze sind bei den erforderlichen Mengen bereits tod (was letztlich auch gegen Würmer hilft).
    Einem 1 kg schweren Hund würde ich niemals Knoblauch zukommen lassen.

    2. Zecken, Läuse, Flöhe etc. reagieren nicht auf den Knoblauchgeruch (auch nicht bei Hund oder Katze). Aus meiner Tätigkeit als Humanmediziner kann ich sicher sagen, dass ich auch Menschen, die zuvor Knoblauch gegessen hatten, Zecken entfernt habe. Ich hatte dabei weit mehr Probleme mit den Knoblauch-Ausdünstungen, als die Zecken!

    3. Ich meine gelesen zu haben, dass du deinem Hund aufgrund von vermuteter Futtermittelallergie nur Pferdefleisch und Kartoffeln füttern sollst. Auch unter diesem Gesichtspunkt würde ich auf Knoblauch (wie auch alle anderen möglichen Nahrungsstoffe) verzichten.

    LG

    bobal

  4. #34
    Tierarzt & Mitglied des Expertenteams
    Registriert seit
    19.01.2007
    Beiträge
    1.061
    Wie schon des öfteren kommt in diesem Forum von humanmedizinischer Seite - danke Bobal - eine vernünftige Stellungnahme und ich möchte den Knoblauchfütterern gegenüber nur die Frage in den Raum stellen warum sie sich auf der eine Seite mit Händen und Füssen gegen eine medikamentelle Entwurmung bei Notwendigkeit wehren - die vorherige Kotuntersuchung halte auch ich für durchaus ratsam - und auf der anderen Seite ihre Hunde regelmässig einer, wenn auch geringen, Giftdosis aussetzen ohne zu wissen, ob das überhaupt notwendig bzw. sinnvoll ist...
    mfg Dr. Bernd Vogel

  5. #35
    @bobal

    Vielen Dank fuer ihre aufschlussreiche Antwort.
    Die von Ihnen in Punkt 1 und 2 angefuehrten Aussagen (von Fr.Dr.Deinhammer) sind logisch und verstaendlich und klaeren fuer mich alles.

    Zu Punkt 3:
    Es stimmt, ich fuetter seit vielen Wochen ein alleiniges TF (da ich nicht weiss ob man Namen nennen darf, tu ichs lieber nicht) welches allergenfrei ist.
    Von der Tierklinik gab man dann gruenes Licht fuer gekochtes Rindfleisch mit Kartoffeln oder Reis. Aber nach 2 Tagen fing die Kratzerei wieder an und seither gibts wieder NUR dieses Trockenfutter.
    Bis heute ( weitere 3 Wochen) ist nur eine klitzekleine Besserung eingetreten.

    Da ich sehr genau bin in der Einhaltung der mir vorgeschlagenen Fuetterungsanleitungen und ich auch Buch fuehre um genau zu wissen, wann ich angefangen hab und wie lange es schon geht,
    hab ich auch keine anderweitigen Lebensmittel (wie z.b. Knoblauch) bei der Fuetterung verwendet.
    Knoblauch haette ich ja auch erst verwenden koennen wenn ich sicher sein koennte, dass keine Allergie dagegen besteht.

    Nach dem lesen ihres Artikel ,sg bobal, werde ich auf Knoblauch verzichten, selbst wenn mein Wauzi keine Allergien mehr haben sollte.

    Liebe Gruesse
    W.Arwanitidis

  6. #36
    Original von Dr.Vogel
    Wie schon des öfteren kommt in diesem Forum von humanmedizinischer Seite - danke Bobal - eine vernünftige Stellungnahme und ich möchte den Knoblauchfütterern gegenüber nur die Frage in den Raum stellen warum sie sich auf der eine Seite mit Händen und Füssen gegen eine medikamentelle Entwurmung bei Notwendigkeit wehren - die vorherige Kotuntersuchung halte auch ich für durchaus ratsam - und auf der anderen Seite ihre Hunde regelmässig einer, wenn auch geringen, Giftdosis aussetzen ohne zu wissen, ob das überhaupt notwendig bzw. sinnvoll ist...
    mfg Dr. Bernd Vogel

    Sie sprechen es selbst an Dr. Vogel.... WENN eine Notwendigkeit besteht, dann wehre ich mich sicherlich nicht gegen diese Notwendigkeit, eine Wurmkur zu machen bei meinem Hund. Es war aber bis dato absolut nicht notwendig.

    Man kann nur ENTwurmen, wenn Würmer da sind, vorbeugend nützt so eine Tablette oder Paste nämlich gar nicht und belastet nur den Verdauungstrakt des Hundes.

    Ich glaube, da haben Sie mich missverstanden und um einen Hund zu vergiften mit Knoblauch, da muss die Dosis schon weit höher sein, als die empfohlene Menge, die ich hier angegeben habe. Da müsste der Hund in der Woche - je nach Größe und ich gehe dabei von meinem 10kg-Hund aus - mindestens 350g Knoblauch gebe, dann hätte dies eventuell Auswirkungen und man bedenke einmal, wieviel 350g Knoblauch sind, wenn drei ganze Knollen, wie man sie eben kauft grade mal 100g sind, da ist ja dann eine einzige Zehe pro Woche eine Dosis homöopathischer Natur.

    Und im Grunde wäre dies so in etwa..... ich rechne Mitte nächster Woche mit einer Kopfschmerzattacke und nehme jetzt schon drei Gewadal am Tag..... na das wird mir nichts bringen, weil ich jetzt ja kein Kopfweh habe, ich brauche dann nur im Fall des Falles noch eine höhere Dosis, um die Kopfschmerzen - wenn sie denn wirklich kämen - zu unterdrücken.

    Verstehen Sie, was ich damit sagen möchte. Der gute alte Paracelsus sagte nämlich auch: "Die Dosis macht das Gift".....

    Vielleicht lesen Sie nochmals den Link, der hier im Beitrag schon gepostet wurde, ist von der Züricher Uni, die ja in Vet-Dingen doch sehr bemüht ist und die guten Ruf haben.

  7. #37
    Liebe Helga (ironisch, so wie du bei mir),
    warum versuchst du so vehement die HH zu Knoblauch zu überreden ? Bekommst du Provision ?
    Meine Güte, wenn ich meinen Hund nicht in kleinen Dosen vergiften möchte, dann werd ich auch nicht damit anfangen, nur damit du mal wieder deine Meinung durchsetzen konntest.
    Du kannst es anscheinend nicht akzeptieren, das du auch mal falsche, bzw. unvollständige Infos weiter gibst. Ich erinnere da nur an die Hunde, die fast an Knobi gestorben sind ( und das waren mehr als einer, musst nur in den entsprechenden Foren schauen!). Entweder ich nenne ALLE Infos oder aber ich lasse es komplett bleiben!
    Kiara

  8. #38
    Hallo

    also, um es kurz zu machen, immer wieder liest man das Knoblauch für Hunde schädlich ist, sogar giftig sein kann. Deshalb würde ich meinem Hund nie Koblauch geben !
    Da ich allerdings auch von der ganzen Chemie auch nicht sehr begeistert bin, gebe ich regelmäßig drei Kotproben ab, um nicht routinemäßig ein Wurmmittel zu geben. Zum Glück hatte unsere Maus, außer bei ihrer Ankunft bei uns, keine Würmer mehr.
    Falls ein Laborbefund doch mal positiv sein sollte, würde ich natürlich sofort eine Wurmkur verabreichen.

    LG
    Gesche

  9. #39
    Ich kann allerdings nicht mit Menschen umgehen, die ohne fundiertes Wissen - hätten sie nämlich die Studie der Uni Zürich wirklich gelesen - ihren Senf abgeben. Ich kenne massenweise Hunde, die pro Woche eine Zehe Knoblauch bekommen und die keine Probleme damit haben.


    Und Humanmedizin bezüglich Ernährung kann man auf den Hundeorganismus absolut nicht umlegen, denn der Hund ist ein Karnivor, der Mensch ein Allesfresser und die Verdauungstrakte unterscheiden sich sehr wesentlich, desgleichen auch die Nährstoffbedarfe.


    Mir mangelndes Wissen in punkto Hundeernährung vorzuwerfen und dass ich Hunde vergiften will, zu unterstellen, grenzt schon an Blasphemie.... aber lassen wir das, es bringt hier sowieso nichts, außer eine fruchtlosen Diskussion.

    Leider verliert sich das Wissen um die Heilkräfte der Natur immer mehr, weil Menschen und auch die Medizin nur mehr an der Chemie hängt, jedoch die Natur viel mehr imstande ist.

  10. #40
    Original von Helga
    Ich kann allerdings nicht mit Menschen umgehen, die ohne fundiertes Wissen - hätten sie nämlich die Studie der Uni Zürich wirklich gelesen - ihren Senf abgeben. Ich kenne massenweise Hunde, die pro Woche eine Zehe Knoblauch bekommen und die keine Probleme damit haben.


    Und Humanmedizin bezüglich Ernährung kann man auf den Hundeorganismus absolut nicht umlegen, denn der Hund ist ein Karnivor, der Mensch ein Allesfresser und die Verdauungstrakte unterscheiden sich sehr wesentlich, desgleichen auch die Nährstoffbedarfe.


    Mir mangelndes Wissen in punkto Hundeernährung vorzuwerfen und dass ich Hunde vergiften will, zu unterstellen, grenzt schon an Blasphemie.... aber lassen wir das, es bringt hier sowieso nichts, außer eine fruchtlosen Diskussion.

    Leider verliert sich das Wissen um die Heilkräfte der Natur immer mehr, weil Menschen und auch die Medizin nur mehr an der Chemie hängt, jedoch die Natur viel mehr imstande ist.
    Nur soviel: wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wer nur das liest, was er lesen will, ist im Nachteil
    Kiara

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