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Junge Dame wird zur Kläfferin
Hallo !
Unser kleines Fräulein entwickelt sich so langsam zu Kläfferin. 
Sie ist eine richtig wilde kleine Hummel und hat uns, seitdem sie bei uns ist, täglich von morgens bis abends auf Trab gehalten. Aaaaber die süße kleine Maus hat jetzt ihre "Stimme" entdeckt und bellt bei jeder Gelegenheit. Noch finden alle Nachbarn sie nach wie vor "ja soooo süß", aber wie lange noch ?
Sie nervt uns nämlich manchmal schon selbst. Ignorieren, schimpfen, sich vor die Dinge, sie sie anbellt zu stellen und beruhigen, alles hilft nicht. Die Hundetrainerin sagt auch, daß es sehr schwierig ist, solche "Unart" abzustellen. Unser Herzenshund im Hundehimmel bellte nur wenn es klingelte oder irgendetwas an der Haustür war. So haben wir keine Ahnung, wo bei unserem Mäuschen der "Abstellknopf" ist. Sie ist inzwischen 7 Monate alt.
Habt Ihr Ratschläge ?
Etwas hilflose Grüße
Gesche
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RE: Junge Dame wird zur Kläfferin
Hallo Gesche,
ich hab das bei dem Westi meiner Nachbarin erlebt. Der klefft ununterbrochen, sobald er draußen ist, egal, ob er etwas sieht oder nicht.
Irgendwann hab ich meiner Nachbarin gesagt, ich würde mir zutrauen, ihrem Hund dies Theater abzugewöhnen. Und der Verwuch hat sich be mirgelohnt.
Ich bin mit Nico für ca. 4 Wochen Gassi gegangen und habeihn für's ruhig sein belohnt. Das hatte er ziemlich schnell begriffen. Leider hat meine Nachbarin weniger begriffen, worum es geht und nun bellt Nico bei ihr weiterhin ununterbrochen, während er dieses Theater - zur Verwunderung mener Nacharin - bei mir nicht macht.
Ein zweiter Erziehungsschritt, bring Deiner Maus ein Wort wie schau oder sieh her oder dergleichen bei. Wenn sie Dich dann anschaut gibt's eine Belohnung. Im zweiten Schritt muß sie dann lernen, Dich anzuschauen, sobald sie meint etwas anbellen zu wollen.
Zum guten Schluß, ich weiß nicht, wie es inzwischen ist, aber als kleiner Welpe sah Deine Maus aus, als sei ein guter Schuß ackel mit am Werk gewesen und alslangjährige Dackelbesitzerin und Dackelliebhaberin kann ich sagen, diese keinen Verrückten haben so ihren eigenen Kopf un dadurch kann es sein, dass das, was bei anderen Hunden normal und schnell funktioniert, beim Dackel gar nicht, nur langsam oder nur ab und zu mal funktioniert.
Ich bin mir sicher, Du bekommst das hin.
LG
bobal
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Hallo Bobal,
ja Du hast Recht, die Kleine scheint sehr "verdackelt" zu sein.
Wenn ich mit ihr Gassi gehe, kläfft sie kaum. Nur im Haus meint sie sich über alles aufregen zu müssen. Selbst wenn sie durch die Terrassentür etwas auf der Terrasse liegen sieht, was dort vorher nicht gelegen hat. Sie muß uns ständig auf alles aufmerksam machen.
Lobe ich sie, wenn sie nicht mehr bellt, ist sie wahrscheinlich der Meinung:" Oh prima, dann kläffe ich mal ordentlich, denn wenn ich dann aufhöre, gibt`s Leckerli !"
Na dann werde ich mal weiter mein Glück versuchen und hoffen, daß es vielleicht doch irgendwann mal klappt und ich die Dackelgene überlisten kann. *seufz*
Schöne Grüße
Gesche
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Hallo Gesche,
das mit dem "Überlisten" der Dackelgene wird nichts werden. Nicht nur deshalb sind Dackel Dackel (was der Grund ist, warum ich Dackel liebe). Insbesondere Dackel sind so außergewöhnliche Individuen, die es auf charmante, clownhafte, dickköpfige und liebevolle Art schaffen, daß wir glauben, sie ein klein wenig erzogen zu haben, tatsächlich ist es aber so, daß man im Rahmen einer kritischen Analyse feststellen muß, daß sie uns voll und ganz im Griff haben.
Und dabei muß noch berücksichtigt werden, die Dackel sind nur für dumme Menschen kleine Hunde. In Wirklichkeit sind sie die Größten, was wir nur nicht sehen können

Viel Spaß mit Eurer kleinen Terror-Biene
bobal
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