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Thema: Impfung für Welpen

  1. #11
    Original von Dr.VogelPS: bitte den letzten Satz von Melida nicht falsch verstehen, sie dürfen nicht erst in 3 oder 4 Jahren zum Tierarzt gehen, zumindest einige Komponenten gehören auf jeden Fall jährlich aufgefrischt...
    Die jährliche Gesundheitskontrolle beim Tierarzt (inkl. Impfen) wird natürlich durchgeführt

    Vielen Dank und viele Grüße
    Cassi

  2. #12
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    @ Melida: es geht da nicht um richtig oder falsch, es gibt nur unterschiedliche Ergebnisse - so ist die Wissenschaft eben...

    mfg Dr. Bernd Vogel

  3. #13
    Original von Dr.Vogel
    @ Melida: es geht da nicht um richtig oder falsch, es gibt nur unterschiedliche Ergebnisse - so ist die Wissenschaft eben...

    mfg Dr. Bernd Vogel
    Ja, je nach dem von welchem Gesichtspunkt man die Sache betrachtet.
    Frei nach dem Motto: Traue nie einer Statistik die du nicht selbst ausgewertet (manipuliert) hast.

    In dem Punkt traue ich letztendlich mehr dem Hersteller.

  4. #14
    Lieber Herr Doktor Vogel,
    das möchte ich jetzt zum Anlass nehmen, um über die Sinnhaftigkeit von 7er Impfungen zu diskutieren:

    "Und ausserdem kann ich nicht verstehen, warum das Immunsystem eines Welpen nach einer zweimaligen Impfung gegen 7(!) Krankheiten ausgerechnet mit dem Tollwutimpfstoff so ein Problem haben soll"

    Aarons Erkrankung brach nämlich genau nach dieser 7er Auffrischungsimpfung aus! Vorher war sie wahrscheinlich nur latent vorhanden, jetzt kämpfen wir seit Anfang Mai gegen immer wiederkehrenden Durchfall und auch Erbrechen! Ständige Tierarztbesuche, Blutbilder, Medikamente, Diätfutter.
    Sieben Komponenten in einer Impfung! Belastet das ein Immunsystem nicht enorm?
    Riskiert da man nicht, dass da eine möglicherweise vorhandene Krankheit ausbricht?

    Was sagen denn die Tierärzte dazu?

    LG
    Brigitte

  5. #15
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    Erstens ist bei Ihrem Hund keinesfalls erwiesen, dass das Krankheitsbild auch nur im Entferntesten etwas mit der vorausgegangenen Impfung zu tun hat und zweitens handelt es sich bei den Impfstoffen um jahrzehntelang erfolgreich eingesetzte Präparate, die nach langer und sorgfältiger Entwicklung auf den Markt gebracht wurden und uns Tierärzten bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten gute Dienste im Interesse unserer Patienten geleistet haben.
    Dass es allerdings in Einzelfällen, ganz gleich bei welchem Medikament, zu Reaktionen kommen könnte ist leider nie ganz auzuschliessen...
    mfg Dr. Bernd Vogel

  6. #16
    [QUOTE]
    Original von Dr.Vogel Erstens ist bei Ihrem Hund keinesfalls erwiesen, dass das Krankheitsbild auch nur im Entferntesten etwas mit der vorausgegangenen Impfung zu tun hat
    Wer sollte das beweisen? Der Tierbesitzer oder der Tierarzt?
    Und selbst wenn der TA einen Zusammenhang sieht.
    Was geschieht dann? Er müsste das an die AGES und an den Hersteller melden. Tut aber keiner. Nichtmal wenn er sofort nach der Impfung tot umfällt.
    Ich kann mir auch denken warum, weil es nur Unannehmlichkeiten für den TA bringt, denn der Hersteller wird sicher nicht die Schuld beim Impfstoff suchen zumindest wir das nicht zugegeben. Eher wird dem Arzt unterstellt er hätte was übersehen.

    und zweitens handelt es sich bei den Impfstoffen um jahrzehntelang erfolgreich eingesetzte Präparate, die nach langer und sorgfältiger Entwicklung auf den Markt gebracht wurden und uns Tierärzten bei der Bekämpfung von Infektionskrankheiten gute Dienste im Interesse unserer Patienten geleistet haben.
    Danke! Zu einem anderen Beitrag schreiben Sie, dass die VetUni in ihren Studien was anderes bewiesen hat als die Impfstoffhersteller (Impfungen beim Welpen Tollwut zweimalig im Abstand von 4 Wochen, wo in der Fachinformation steht, dass eine einmalige Impfung ab einem Alter von 12 Wochen genügt und dann erst wieder in 3 Jahren eine Auffrischung nötig wird)
    Gerade im Welpenalter wird der Hund vollgepumpt mit Kombiimpfungen.
    Manche überstehen das offensichtlich oder hofft man zumindest, manche eben nicht und schlagen sich ein Leben lang damit herum. Die Folgebehandlungen machen den Welpen dann auch nicht unbedingt widerstandsfähiger und gesünder.


    Dass es allerdings in Einzelfällen, ganz gleich bei welchem Medikament, zu Reaktionen kommen könnte ist leider nie ganz auzuschliessen... mfg Dr. Bernd Vogel
    Aus diesem Grunde halte ich die Kombiimpfung auch für belastender.
    Man gibt ja schließlich auch nicht mehrere Medikamente auf einmal wenn es gar nicht nötig ist und es anders auch machbar ist.
    Ausbaden müssen es nämlich dann die Hunde und ihre Besitzer also sollte man nicht experimentieren wie viel das Einzeltier aushält.
    Wir sind ja nicht beim Lotto.

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