Seite 3 von 3 ErsteErste 123
Ergebnis 21 bis 28 von 28

Thema: natürliches Zeckenmittel

  1. #21

    RE: Antwort

    Original von bobal
    Hallo Heiko,

    den folgenden Artikel hab ich kopiert. Hier findest Du die Empfehlungen des Bundesverbandes der Tierärzte sowie auch eine Bestätigung des von mir Gesagten: Keine Zwiebelgewächse für Hund und Katz.
    Ansonsten gibt es im internet zahlreiche Informationen zum Thema Zeckenschutz. Ich persönlich informiere mich am liebsten bei Fachkompetenten - bin halt Humanmedizinerin - und weniger gern bei Privatpersonen.

    Nichts desto trotz, meine Hunde bekommen alle 4 Wochen Exspot. Was die Frage des zeitraumes anbelangt richte ich mich nach den Witterungsverhältnissen. Wenn es nicht - wie in diesem Winter - zumindest hier in NRW - richtig knackig kalt ist, sprich Minustemperaturen über einen längeren Zeitraum, bekommen meine Hunde es das ganze Jahr über.

    LG

    bobal



    Vampire aus dem Unterholz: Zecken beim Tier
    [11.05.2009]

    Gemeinsame Pressmeldung des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) und des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK) anlässlich der Zecken-Info-Tour 2009

    Nicht nur für Menschen ist ein Zeckenstich mit erheblichen Gefahren verbunden. Zecken im Hunde- oder Katzenfell sind eklig, verursachen heftigen Juckreiz oder Schwellungen, können aber auch zum Teil lebensgefährliche Krankheiten auf Hunde übertragen: Anaplasmose, Babesiose (die so genannte Hundemalaria), Borreliose oder in sehr seltenen Fällen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Unbehandelt verlaufen diese oft akut oder häufig sogar tödlich Hochsaison haben die kleinen Blutsauger gewöhnlich von März bis Ende Oktober, je nach Wetterlage bis November.

    Gegen die Borreliose wird für Hunde im Gegensatz zu Menschen ein Impfstoff angeboten, der allerdings nur gegen eine Borrelienart schützt. Ebenso steht gegen die Babesiose ein Impfstoff zur Verfügung. Dieser ist zwar in Deutschland nicht zugelassen, kann aber vom Tierarzt aus dem europäischen Ausland bezogen werden. Der Impfstoff schützt jedoch nicht vor einer Infektion, sondern mildert lediglich den Krankheitsverlauf. Gegen die anderen Krankheiten gibt es keine Impfung.

    Mit vorbeugenden Maßnahmen kann man Borreliose und Co. aber dennoch erfolgreich den Kampf ansagen. Dazu gehören: Schnelles Entfernen der Zecken und Verwendung von parasitenabtötenden Präparaten. Je nach Zeckenart und Erreger sind die Übertragungszeiten unterschiedlich. Borrelien werden 6 bis 72 Stunden nach dem Zeckenstich übertragen, die Erreger der Anaplasmose innerhalb von 24 Stunden, die der FSME nach nur wenigen Minuten und Babesien nach 48 Stunden. Männliche Auwaldzecken, die bereits einmal Blut gesaugt haben, können allerdings Babesioseserreger sofort nach dem Einstich übertragen.

    Hunde sollte man deshalb auf jeden Fall nach jedem Spaziergang und die Katze mindestens einmal täglich nach Zecken absuchen. Bevorzugte „Andock-Stellen“ sind die gefäßreichen, dünnhäutigen Partien an Kopf, Hals, Schultern und Achseln. Wichtig: Mit einer speziellen Zeckenzange lassen sich die Zecken fassen und unter sanftem Zug aus der Haut ziehen. Keinesfalls sollte man sie zuvor mit Öl oder anderen Flüssigkeiten versuchen abzutöten, denn gerade im Todeskampf bringen Zecken ihren möglicherweise infektiösen Speichel vermehrt in die Wunde ein.

    Doch durch alleiniges Absuchen des Tieres wird keine Sicherheit erreicht, denn zu viele Zecken werden bei dieser Methode selbst von Fachleuten übersehen. Oft kann man die Zecken erst Tage nach Beginn der Blutmahlzeit, wenn sie sich mit Blut voll gesaugt und den Hund bereits infiziert haben, erkennen und entfernen.

    Um die Tiere vor ungebetenem Besuch zu schützen oder den kleinen Biestern den Appetit zu verleiden, stehen Spot-on-Präparate oder antiparasitäre Halsbänder in den Tierarztpraxen zur Verfügung.

    Die Spot-on-Präparate vom Tierarzt schützen wie mit einem unsichtbaren Schutzschild, zum einen durch ihre abschreckende Wirkung (Repellenteffekt), zum anderen durch ihre abtötende Wirkung. Sie werden direkt auf die Haut im Nacken der Hunde (bei großen Hunden zusätzlich auf die Haut im Bereich der Kruppe) geträufelt. Der Wirkstoff verteilt sich innerhalb eines Tages über den ganzen Körper und lagert sich in der obersten Hautschicht ein. Die Behandlung muss in Abständen nach den Vorgaben des Herstellers wiederholt. Der in den Halsbändern enthaltene, Zecken abtötende Wirkstoff wird kontinuierlich abgegeben. Er verteilt sich ebenfalls über den gesamten Tierkörper und lagert sich in die oberste Hautschicht ein. Gelegentliches Schwimmen, oder Regen vermindern die Wirkung nicht.

    Auch der Handel bietet eine Vielzahl von Produkten an. Doch nicht alle Zeckenmittel sind wirksam oder für jedes Tier geeignet. Ein altes Hausrezept rät zu Knoblauch. Allerdings ist weder die Wirkung nachgewiesen noch ist es ratsam, Knoblauch bei Hund und Katze einzusetzen, denn wie alle Zwiebelgewächse ist auch der dazu zählende Knoblauch für beide Tierarten giftig!

    Welches Produkt für den Hund oder die Katze in Frage kommt, erfährt man am besten in der Tierarztpraxis. Dort wird ausführlich beraten und auf mögliche Nebenwirkungen hingewiesen.



    (Quelle: BPT)

  2. #22

    RE: Antwort

    Hallo Helga,

    Swanie Simon ist Privatperson. Die zitierten Studien - im Hinblick auf das medizinische Wissen von Heute - veraltet!

    Das im Folgenden aufgeführte, erklärt sich hingegen von selbst.


    Original von bobal
    ....[11.05.2009]
    Gemeinsame Pressmeldung des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) und des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK) anlässlich der Zecken-Info-Tour 2009 ...

    Auch der Handel bietet eine Vielzahl von Produkten an. Doch nicht alle Zeckenmittel sind wirksam oder für jedes Tier geeignet. Ein altes Hausrezept rät zu Knoblauch. Allerdings ist weder die Wirkung nachgewiesen noch ist es ratsam, Knoblauch bei Hund und Katze einzusetzen, denn wie alle Zwiebelgewächse ist auch der dazu zählende Knoblauch für beide Tierarten giftig! ....


    (Quelle: BPT)
    LG

    bobal

  3. #23
    Werte Bobal,


    was Du hier zitierst ist m.E. die Geschäftepanikmache einer Branche und nichts weiter. Das hat mit Wissenschaft nämlich absolut nichts zu tun. Und hätten manche Menschen soviel Wissen über Hunde und ihre Ernährung, dann würde ich erst den Hut vor ihnen ziehen und in die Knie gehen. So aber mit Sicherheit nicht.

  4. #24
    Guten Morgen!

    Im Sinne eines zwischenmenschlichen guten Miteinanders versuche ich mich bei absoluten Unstimmigkeiten oft an den Spruch zu erinnern "wir stimmen überein, dass wir nicht übereinstimmen!"

    Hilft manchmal um doch noch Gemeinsamkeiten zu finden...

    Wünsche euch noch einen schönen Tag!

    Liebe Grüße,

    Bushcamper

  5. #25

    Re

    Hallo,

    habe da noch ein paar Fragen.

    Habe heute bei meinem hund exspot drauf gemacht, es heißt ja man soll es monatl. machen

    also heute ist der 04.06.09 dann erst wieder am 04.07.09 oder ein -zwei tage vorher schon also am 2.07.09 bzw. 3.07.09???

    Wie schaut es mit regen aus, das sollte man es ja vorher schon wiederholen wenn der hund zu oft nass wird wie lange vorher?
    Und was heißt zu oft naß wird meinen die 2-3tage hintereinander oder weniger mehr als 2-3Tage???

    Dann noch eine letzte Frage wie Schützt ihr euer Hund vor Flöhe wenn ihr im Winter das Spo On wieder absetzt?

    Gruß
    Heiko

  6. #26
    Ich kann Dir da zum Exspot nix sagen, da mein Hund ja ein Scalibor-Band trägt und da der Wechsel alle 6 Monate ist. Gina trägt das ganze Jahr über ein Scalibor, weil es auch vor Flöhen schützt - steht allerdings nicht im Beipackzettel - und auch die Winter hier teilweise so warm sind, dass es auch im Dezember und Jänner zu Zeckenbefall kommen kann.

  7. #27

    RE: Re

    Hallo Heiko,

    meine Hunde bekommen alle 4 Wochen (nicht immer auf den Tag genau) Exspot.
    Diese Präparate verteilen sich in der obersten Hautschicht, ganz gleich auf welches der Pyrethroide man zurückgreift, was ca. 1 - 2 Tage dauert (wenn man erstmals aufträgt).
    Regen ist nicht schlimm, aber wenn der Hund 2 - 3 mal hintereinander klitschnass war, so als wäre er geschwommen, dann sollte man das ganze wiederholen. Zwischen den einzelenen Behandlungen sollte allerdings ein Abstand von mindestens 7 Tagen eingehalten werden.
    Wir wohnen in einem Regenloch und ich hab lediglich einmal die Applikationsdauer von 4 Wochen unterschreiten müssen, allerdings muß ich einschränkend zugestehen, daß weder meine dogi's noch ich Lust haben, bei strömendem Regen draußen herumzulaufen, es sei denn, es lässt sich nicht anders machen.

    Mit Flöhen verhält es sich ähnlich, wie mit Zecken, auch sie benötigen an optimalem Lebensmilieu Wärme und Luftfeuchtigkeit. Wenn das im Winter gegeben ist, was leider ein wesentliches Ergebnis der globalen Klimaerwärmung ist, bekommen meine Hunde durchgängig Exspot, wenn der Winter knackig kalt ist, ist Pause.

    Und ansonsten - wie gesagt, werden meinen Hunde nach jedem Wald- und Wiesenspaziergang mit Bürste und anschließend Flohkamm einmal durchgekämmt. Das ist ein sicherer Schutz.

    LG

    bobal

    Eine Frage noch an Helga,

    ich verstehe nicht, warum Du Deinem Hund nicht Knoblauch gibst, wovon Du angabegemäß überzeug bist, sondern das Scalibor Halsband? =) =) =)

    LG

    bobal

  8. #28

    RE: Re

    Original von bobal

    Eine Frage noch an Helga,

    ich verstehe nicht, warum Du Deinem Hund nicht Knoblauch gibst, wovon Du angabegemäß überzeug bist, sondern das Scalibor Halsband? =) =) =)

    LG

    bobal

    Mein Hund bekommt Knoblauch, Leinöl, Kokosraspel und Kokosöl und auch Bierhefe ins Futter gemischt. Mein Hund hatte aber mal Babesiose mit Ehrlichiose und das von einer Wiener Zecke. Und damals war es haarscharf, dass wir an Schlimmerem vorbeigeschrammt sind, wir haben grade noch mal die Kurve gekratzt.

    Seit diesem Zeitpunkt herrscht hier eine 0 Zecken Prophylaxe, weil ich eine Zeckenphobie entwickelt habe. In dem Jahr, als Gina Babesiose und Ehrlichiose hatte, habe ich nur mit natürlichen Mitteln den Zeckenbefall verhindert. Es klappte auch ganz gut, denn im ganzen Jahr 2006 hatte sie insgesamt 5 angebissene Zecken, eine davon war infiziert.

    Im Jahr davor haben wir Exspot verwendet und sie war voller Zecken, ein richtiger Zeckenmagnet, somit hab ich es sein lassen, denn ich gebe nicht Geld für etwas aus, was absolut nichts bringt.

    Nach der Babesiose bekam sie das Scalibor-Band und seitdem ist Ruhe, allerdings hatte sie heuer - trotz Scalibor - auch schon ca. 10 angebissene Zecken, irgendwie scheinen diese grauslichen Viecher immun zu werden.

Seite 3 von 3 ErsteErste 123

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •