Danke für Ihre Antwort, die wir allerdings schon letztes Jahr sehnsüchtig erwartet hatten.

Wir konnten Ginas Tod durch die homöopathische Behandlung wahrscheinlich noch einige Wochen hinauszögern, allerdings hat letztendlich nichts mehr genützt. Wir mußten sie Anfang Oktober schweren Herzens einschläfern. Wir hätten wahrscheinlich besser sofort nach der Diagnose anfangen müssen, sie mit homöopathischen Mitteln zu behandeln.

Allerdings weiß ich nicht, ob das parallel zur Chemotherapie möglich gewesen wäre. Der Blasenkrebs war leider nicht operabel gewesen, da er sich am Blasenausgang befand. Was die Ursache für den Ausbruch des Krebses betrifft (Gina war erst 9 Jahre), kann man nur gewisse Lehren daraus ziehen, in Bezug auf Ernährung und Impfung und die Anwendung chemischer Parasitenbekämpfungsmittel. Jedenfalls war die erste Frage der Onkologen in der Tierklinik, in welchem Ausmaß wir Gina mit Zeckenschutzmittel behandelt hätten.

Das läßt doch gewisse Schlüsse zu. Was Ernährung betrifft, gibt es sicher auch noch vieles an Aufklärung nachzuholen, denn das Angebot ist groß, die Qualität aber stimmt bei weitem oft nicht mit den Angaben der Futterhersteller überein. Da würde ich doch die verantwortungsbewußten Tierärzte in der Pflicht sehen, die Tierhalter besser über die verschiedenen "Zusatzstoffe" aufzuklären.