Was sollte gegen "Kampfhunde" unternommen werden?
Um den richtigen Umgang mit dem besten Freund des Menschen entfachen sich immer wieder heftige Diskussionen. Grund genug für Tier-Guide.com, einer heißdiskutierten Frage zur Hundehaltung auf den Grund zu gehen.
DESHALB DIE FRAGE:
Was sollte gegen "Kampfhunde" unternommen werden?
Wie schaut deine persönliche Reihung der gefährlichsten Hunderassen aus?
zB.:
1. Pitbull
2. Rottweiler
3. Dobermann
4. Schäferhund
etc.
Hast du selbst mal schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht bzw. dich durch einen Kampfhund bedroht gefühlt?
RE: Was sollte gegen Kampfhunde unternommen werden?
hallo zusammen,
ich selbst habe noch nie schlechte erfahrungen mit hunden gehabt. meiner meinung nach gibt es auch keine schlechten hunde, es gibt nur schlechte halter!! kein tier wird agressiv geboren, es wird von menschen so gemacht! (ausser wenn es vielleicht krank ist) auch die bezeichnung "kampfhund" finde ich total daneben und macht mich wütend! X(
wenn ich ehrlich bin, kann ich die menschheit langsam aber sicher nicht mehr verstehen!
nochmals, für mich gibt es KEINE schlechten tiere nur schlechte und böse menschen!
liebe grüsse
susanne
RE: Was sollte gegen "Kampfhunde" unternommen werden?
hallo ich habe zum glück noch keine begegnung mit einem kampfhund gemacht aber ich vertrete die meinung das es nie gefährliche hunde von natur aus gibt
da mischt sich mal wieder der mensch ein der diese kampfmaschinen macht
es sollte verstärkt darauf geachtet werden schon die züchter müssten verpflichtet sein diese leute die so einen hund nehmen wollen zu melden
damit diese einen hundeführerschein machen müssen
denn diese tiere sind die leidtragenden die wollen auch nur leben und haben gefühle X(
jedes lebewesen ist von natur aus liebenswert
das ist meine ehrliche meinung zu diesem thema
roswitha
Erfahrungswerte mit "Kampfhunden"
Hallo.
Ich bin selbst Besitzerin eines 15 Monate alten American Pit Bull Terriers.
Mein Hund ist von anfang an mit unseren 2 Katzen aufgewachsen und an Kinder gewöhnt worden. Es gab bisher keinerlei Probleme.
Auch nicht mit anderen Hunden. (Anm.: Er ist unkastriert.) Sind auch in der Hundschule um ihn zu sozalisieren und uns (Menschen!) zu trainieren.
Zwar kann man unseren Hund nicht unbedingt zu jedem anderen Rüden lassen (Dominanz), aber das Risiko muss ich als Besitzerin versuchen selber einzuschätzen, um etwaigen Problemen von vorne herein aus dem Weg gehen zu können.
Gassi gegangen wird nur mit Leine (nie ohne). Beißkorb wird mitgenommen, aber normalerweise nicht oft genützt.
Ich bin der Auffassung, dass solange nicht jeder andere Hund einen Maulkorb um hat, meiner auch nicht ständig mit dem Ding rumrennen muss. Er soll sich ja schließlich verteidigen dürfen, sollte ein "Streuner" (meine hier einen Hund der nicht an der Leine ist) daher kommen. Außerdem ging bisher kein Aggressionspotenzial von ihm aus.
Leute die gewisse Rassen anprangern sollten sich mal genauer mit diesen beschäftigen (Charaktereigenschafte, etc.) . In Amerika werden "solche" Rassen zu genüge gehalten. Es ist bekannt dass Pits, etc. verschmuste, treue, gütige Hunde sind.
Ausnahmen gibt es,... ja. Das wird auch keiner abstreiten. Doch man sollte hinterfragen warum, mancher Hund austickt! Es liegt an der Erziehung - am Menschen. Da ist es gleich ob Maltester, Dackel, Schäfer, etc. Jeder Hund kann in den falschen Händen zur tickenden Bombe werden.
Mit "Kampfhunden" hatte ich also bisher nicht zu "kämpfen", sehr wohl aber mit den ignoranten Vorurteilen mancher MitbürgerInnen.
Bsp.: Tierarztbesuch - Sitzen mit Chester (unserem Pit) im Wartezimmer und werden von einer hysterischen Frau angestiegen, warum unser Hund keinen Beißkorb um hat. Hallo? (Anm.: Ihr Retriever hatte auch keinen!)
Ihr blödsinniger Kommentar dazu: "Für so eine Rasse braucht man einen Beißkorb" :rolleyes:
Na da mussten sich mein Freund und ich aber zusammen reißen.
Es gab in diesem Moment nämlich nur eine Person (wohl gemerkt keinen Hund) die einen Maulkorb gebraucht hätte. Naja...
In meinem Bekanntenkreis gibt es einige der sogenannten "Kampfhunderassen" (Pit, Staff, Dogo,...), und auch hier gab es noch nie Schwierigkeiten.
Hingegen wurde erst kürzlich der Onkel meines Freundes von einem West Highland Terrier gebissen (so ähnlich wie die Rasse aus der Cesar Werbung). Man darf also nicht von vorne herein eine Rasse verteufeln.
Ich schließe mich daher meinen VorrednerInnen an.
Ich wäre dafür, dass ein "Hundführerschein" eingeführt wird > für alle Rassen!
lg Sabrina
Auch der liebste Hund kann beißen
Klar können auch kleine Hunde beißen und für ein kleines Kind ist jeder Hunde biss gefährlich egal wie groß er ist.
Bei uns gab es einen Hund (Mischling malteser pudel) der einer Freundin ein Stück ausn Gesicht gebissen hat. Und gehört diese Mischung gleich verboten. Es ist ein Tier und Tiere sind unberechenbar.
Für mich die „gefährlichsten Hunde“ sind Schäferhund grund bei uns gib es keinen Schäferhund wos nicht heißt achtung der tut was. Erst letztens wurden wieder Lämmer gerissen, wer wars? Diese Tiere sind so überzüchtet das sie schon bescheuert sind. Aber trotzdem kann man diese Tiere nicht verbieten und das werden die auch nie.
RE: Was sollte gegen "Kampfhunde" unternommen werden?
Hallo!
Meiner Meinung nach, gibt es sogenannte "Kampfhunde" nicht. Ich finde, der Mensch macht das Tier zu dem was es ist. Falsche Erziehung, Haltung und das Aufkommen von Langeweile etc. spielt dabei die größte Rolle.
Die Halter von bissigen Hunden, sollten schärfer bestraft werden. Allerdings denke ich, wenn es einmal soweit gekommen ist, dass ein Hund ein Kind fast zu Tode beißt, ist der Hund auch später nicht mehr vollständig erziehbar. Man muss immer damit rechnen, dass wieder etwas schlimmes passiert. Deswegen sollte der Hund eingeschläfert werden und sämtliche Tierarztkosten und auch die Kosten für Kind und Krankenhaus, sollten an den Halter gehen. Ein Mensch der einen Hund scharf macht, sollte sein restliches Leben dafür bezahlen. Denn das Kind das zerfleischt wurde, wird auch sein restliches Leben darunter leiden. Der Staat sollte endlich etwas tun und nicht immer nur die Kosten für die Hundesteuer erhöhen, denn damit ist niemandem geholfen. Am Ende büßen nur diejenigen, die ihre Hunde anständig halten. Gruß Almut