Sollten Hunde im Zoofachgeschäft verkauft werden dürfen?
Hallo Uschi,
ich bin auch deiner Meinung, dass es ein Unding ist, Hunde in Zoofachgeschäften anzubieten, auch für Katzen ist/wäre das eine Katastrophe.
Wenn sie dann nicht mehr gewollt werden und schnell "entsorgt" werden sollen, da kommen mir die Perreras in Spanien in den Sinn, die nach diesem System "arbeiten". Ich habe einen Hund aus einer Perrera, krank auch noch, das hat sich aber erst vor einem Jahr rausgestellt - da war sie todkrank. Aber eigentlich kein Wunder, dass es Spätfolgen gibt und schwere Krankheiten erst nach Jahren ausbrechen. Solche Hunde erleiden Schäden fürs Leben, wenn sie solche Orte überleben (und die Strasse dazu).
Demgegenüber mein anderer Hund aus Zucht, habe ihn nicht als Welpe bekommen, war schon etwas älter. Es sind Welten dazwischen.
Würde man sagen, streunende Hunde werden sofort euthanasiert, dann würden alle aufheulen, auch die, die keine Hunde haben oder wollen.
Sie einsperren in Tötungsstationen (was eine Perrera ist) und nach gewisser Zeit killen (~ 3 Wochen) ist nicht besser, ethisch unhaltbar. Der Hund ist ja nicht blöd, der merkt ja, dass da was im Busch ist. Ansetzen muss man m.E. beim Mensch, der sich klarwerden soll, wozu er einen Hund braucht: um anzugeben, als Kamerad, um Angst zu machen, als Schutz, hat er eine Funktion?? Kann dieser Hund dann so erzogen werden, dass er keine Belästigung ist für die Umwelt, ist der Mensch dazu fähig - ? Hunde, die nicht angeleint mit ihren Besitzern Gassigehen in der Innenstadt sind in Gefahr und werden als Gefahr wahrgenommen. Auch wenn der Besitzer dann noch so behauptet, der tut nichts.
Ich bin auch der Meinung, dass der Mensch die grosse Gefahr ist und dass er sich fortlaufend Alibis verschafft, zB auch mit der Haltung von Tieren.