Liebe Diskussionsteilnehmer!
Ein weiterer Vorteil der jährlichen Impfung - bitte mich jetzt nicht in der Luft zerreissen - ist der, dass das Tier zumindest einmal im Jahr genau (wir sprechen jetzt von seriösen Tierärzten ;-)) untersucht wird.
Es gibt verschiedene Typen von Tierbesitzern. Diejenigen, die sich wie die Forumsteilnehmer hier, wirklich Gedanken über die optimale Gesundheitsvorsorge ihrer Vierbeiner machen und bereit sind, die entsprechenden Kosten zu übernehmen.
Es gibt aber auch die Besitzer, die den Tierarzt nur zum Euthanasieren konsultieren oder anrufen, was sie mit dem toten Hund machen sollten, es ist ihm seit Monaten so schlecht gegangen und der Nachbar ist zum Glück Jäger und hat ihn...
Aber der Grossteil der Tierbesitzer gehört weder in die eine noch in in die andere Kategorie. Und hier hat sich in den letzten (20?) Jahren durchgesetzt, dass man "1 mal im Jahr zum Tierarzt zum Impfen gehen muss". Und diese Impfung nützt der Tierarzt natürlich auch und vor allem zur Gesundenuntersuchung.
- hat die Hündin ein kleines Knötchen in der Milchleiste?
- hat der Dackel ein Herzgeräusch?
- wie sieht die Maulhöhle aus?
- trinkt die Katze in letzter Zeit auffällig viel?
- Gewicht: zugenommen/ abgenommen? usw.
Ein rechtzeitig erkannter Mammatumor (Brustkrebs) kann das Leben der Hündin um viele Jahre verlängern!
Und leider befürchte ich, dass viele Leute zwar in ihrem "Tierlebensplan" eine jährliche Imfung eingebaut haben, aber eine Gesundenuntersuchung als "für was denn sowas, mach ich ja selbst auch nicht" ablehnen. Und eine Impfung zuviel ist sicher weniger schädlich als ein übersehenes Herzproblem oder eine hgr. eitrige Maulhöhlenentzündung.
Nur mal zum Nachdenken...
glg
Karin Deinhammer
