Zur 'Prüfung von belastbarem Impfschutz':
Wirksamkeitsprüfungen sind das, was der Name besagt, nämlich Prüfungen der Wirksamkeit, nicht aber Prüfungen zur Dauer des Immunschutzes. Sie werden wenige Wochen oder Monate, in der Regel jedoch längstens 12 Monate nach Gabe der Vakzine vorgenommen und geben daher gar keinen Aufschluß über die erreichbare Dauer der Immunität. (falls dies auf den von Ihnen benannten namhaften Experten u. dessen Studie nicht zutrifft, wäre ich Ihnen dankbar um Nennung der Studie u. Namen des Experten)
Wieder wird die 'fachliche Inkompetenz' angesprochen – dazu hätte auch ich einen Denkanstoss, was für mich eine fachiche Inkompetenz darstellt:Zitat:
Original von Dr.Vogel
Fachlich nicht immer vertretbare Ansichten zum Thema Impfungen sowie Panikmache von Seiten militanter Impfgegner dürfen nicht zum Freibrief für Tierbesitzer werden, in Zukunft auf die Impfungen ganz zu verzichten.
z.B. die Auslegung der Staupe-Epidemie 1994/1995 in Finnland
Die Industrie und Tierärzte wollten weismachen dass die 30%ige Todesrate der 5000 erkrankten Hunde an nicht-geimpften Hunden lag – Tatsache war jedoch, dass der Hauptgrund der Epidemie der schlechte Staupeimpfstoff war – ungeimpfte wie auch geimpfte Hunde erkrankten an Staupe, 40% der geimpften ausgewachsenen staupekranken Hunde erkrankten, obwohl ihre letzte Impfung weniger als ein Jahr zurücklag !
Dies sollte man sich jedoch genauer betrachten, denn zum Einen ist es nicht immer aufgrund Impfens ausgerottet worden (z.b. MKS u. Schweinepest) zum anderen ist nicht die jährliche Nachimpferei der Grund wie man anhand nachgewiesenen Impfschutzes bei Seuchenimpfungen erkennt.Zitat:
Und zu guter letzt haben die - angeblich vertrauenerschütternden - Impfpraktiken der letzten Jahrzehnte immerhin dazu geführt, daß die meisten Seuchen in unseren Breiten äußerst selten bis fast ausgerottet wurden!
Entschuldigung Herr Dr. Vogel – aber Ironie finde ich persönlich bei diesem Thema unangebracht.Zitat:
So viel können die Tierärzte wohl nicht falsch gemacht haben...
Mfg Dr. Bernd Vogel
Ich musste einen schlimmen Impfschaden bei meinem damals dreijährigen Sohn miterleben... ich kannte genügend Katzen mit Impfsarkom... sie dürfen mir glauben dass ich mich seit Jahren mit dem Thema impfen befasst habe (wie bereits gesagt, nur weil man kein Tierarzt ist, heisst das nicht das man unwissend ist) – zuerst beim Menschen, dann beim Tier.
Die Einstellung der von Ihnen genannten 'fachlich kompetenten Virologen' hinsichtlich der Unbedenklichkeit jährlicher Impfungen teile ich aus diesem Grunde mitnichten und das macht mich weder militant, noch zum Impfgegner, sondern ich nehme einfach nicht als gegeben hin was mir von Pharmazie u. vermeintlich seriösen Studien vorgekaut wird.
Zum Abschluss möchte ich noch gerne ein paar Punkte gegen die jährliche Volldröhung beim Hund vorbringen:
1.Menschen werden nicht jedes Jahr geimpft.
2.Das Immunsystem des Hundes ist dem des Menschen ebenbürtig. Auch Hunde besitzen ein Immungedächtnis. Die Immungedächtniszellen sind die Stütze des Langzeitschutzes beim Menschen und beim Hund.
3.Daher gibt es keinen Grund, Hunde jährlich gegen alles zu impfen.
4.Die Impfstoffe gegen Staupe, Parvo und Hepatitis sind Viruslebendimpfstoffe. Sie verleihen nachweislich dauerhaften Schutz. Daher sind jährliche und auch dreijährliche Nachimpfungen gegen Staupe, Parvo und Hepatitis nicht medizinisch begründbar.
5.Dass Impfungen gegen Staupe, Parvo und Hepatitis sehr lange schützen, ist durch Studien nachgewiesen worden. Der Schutz beträgt mindestens sieben Jahre. Diese Studien gelten auch für die deutschen Impfstoffe.
6.Beim Menschen wird der Impfschutz nur in sehr wenigen Fällen durch Titermessung kontrolliert. Man verlässt sich aus Erfahrung darauf, dass Impfungen bei den allermeisten Menschen klappen ( 90 % und mehr ).
7.Daher sind Titermessungen auch beim Hund überflüssig.
8.Impfungen gegen Zwingerhusten sind verzichtbar. Zwingerhusten ist keine lebensbedrohliche Erkrankung. Gegen viele Zwingerhusten-Erreger bieten die Impfstoffe sowieso keinen Schutz.
9.Lepto-Impfungen schützen, wenn überhaupt, nur kurze Zeit (weniger als ein Jahr). Der Schutz ist nicht zuverlässig. Die meisten Lepto-Erkrankungen werden durch Leptospiren-Arten verursacht, gegen die die deutschen Lepto-Impfstoffe nicht schützen.
10.Überflüssige (Nach-) Impfungen erhöhen das Risiko für Impfschäden.
