Eine Studie hat ergeben, das die her robusten Meerschweinchen in den letzten 20 Jahren kaum noch älter als 6 Jahre werden.
TÄ machen u a. eine unzureichende Zucht und Inzucht dafür verantwortlich.
Was meinen die Experten hier dazu?
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Eine Studie hat ergeben, das die her robusten Meerschweinchen in den letzten 20 Jahren kaum noch älter als 6 Jahre werden.
TÄ machen u a. eine unzureichende Zucht und Inzucht dafür verantwortlich.
Was meinen die Experten hier dazu?
Huhu Elvi,
haben das vorhin auch gehört und ich musste schmunzeln. Das erklären Vereine schon seit Jahren das die Inzucht, insbesondere die von verantwortungslosen Vermehren daran "Schuld" ist. Denn die meisten gehen auf Menge der Tier und lassen alles wild durcheinander laufen und haben keinerlei Zuchtziel. Das es dann zu Knochen- oder Zahnfehlstellungen z.B. kommt, ist ganz normal. Ebenso das in diesen Massenproduktionen Tiere geboren werden, die nicht überleben können, weil Organe fehlen, bzw. nicht funktionstüchtig sind. Und bei denen die das alles ohne sichliche "Fehler" überstanden haben, da sind 6 Jahre doch noch sehr hoch gegriffen. Da liegt die Erwartung -blödes Wort für diese armen Tiere- meist bei höchstens 4 Jahren.
Mal schauen, was andere dazu schreiben.
Liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest
Monika
Da ich ein großer Meerifan bin, selber eine Zucht hatte und immer noch mit einigen Züchtern in Verbindung stehe - kann ich die kürzere Lebenserwartung nur bestätigen.
Besonders bei den mittlerweile so beliebten Rassemeerschweinchen ist die Lebenserwartung relativ gesunken.
Ich kann es mir nur so vorstellen das man zwar einige Tiere nach Deutschland holte, es dann einige Züchter hier gab und irgendwann immer mehr dieser Tiere untereinander verwand waren trotz das man untereinander getauscht hat.
Na und die Vermehrer legen sowieso keinen Wert auf die ideale Verpaarung, Hauptsache die Rasse stimmt und da sie keinerlei Interesse an Genetik haben kommt es zu Verpaarungen wo man Schlimmeres nicht anstellen kann.
Zur Zeit habe ich auch drei MS, nur Böckchen (Zucht mache ich keine mehr) - ein Glatthaar aus der Zoohandlung (5), ein Schweizer Teddy und ein Alpaka (jeweils 7 Monate).
Allerdings kann ich zu HKM nicht sagen, habs nicht gesehen.
Das die Lebenserwartung der Tiere in den letzten Jahren gesunken ist, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
Ich habe mit der Haltunge von Meerschweinchen vor über 30 Jahren begonnen und damals gabs in der ehemaligen DDR garkeine Bücher über die Haltung dieser tiere und was man uns im Zoohandel für Hinweise gab, na da stehen mir heute noch alle Haare zu Berge. Kurzum, wir haben falsch gemacht, was nur falsch zu machen geht, Einzelhatung, die Tiere sollten nix zu trinken beommen, Getreidefütterung kaum Heu usw. und trotzt dieser aus heutiger Sicht gravierenden Fehler wurden diese Tiere knapp 10 Jahre alt. Heute bin ich schon froh, wenn dir Tiere 3-5 Jahre alt werden.
Seit langen habe ich mal wieder ein "Omi-Schweinchen" nix im Vergleich zu früher, sie ist erst reichlich 5 Jahre und ihre Tage sind auch gezählt, denn sie ist total verkrebst.
@ Ted-Pu, diese Aussage über die Lebenserwartung habe ich bereits von mehreren auch sehr guten Züchtern gehört und es ist schon sehr bedauerlich, das sowas überhaupt passiert.
@Monika, stimmt, was du zu den Vermehrern sagst, aber ich bin auch davon überzeutg, das dies auch bei anderen Züchtern vorkommt und was noch viel schlimmer ist und dies kommt nun nicht bei den Vermehrern vor, denn die produzieren auf Masse, das sich einige Züchter darauf spezialisiert haben, die Tiere immer kleiner zu züchten, das geht dann wie bei den Vermehrern auch auf die Organe oder das Skelett.
Ich bin eher der Meinung, viele Züchter legen erstmal das Hauptaugenmerk auf das Aussehen der Tiere und der rest ist zweitrangig, denn sonst hätten die Tiere von den "ordentlichen" Züchtern eine höhere Lebenserwartung.
Du weißt, wir sind da selten einer Meinung und die kennst die Geschichte von meinem kleinen Max, einem reinrassigen Peruaner.
Ich hatte ihn direkt vom Züchter und mit 7 Monaten wurde bei ihm folgendes diagnostiziert
- Herzinsuffizenz
- sein Brustkorb war zu klein
- zu dünne Luftröhre
- seine Lunge war überschattet
- er machte Atemgeräusche wie ne Taube
- Wasser in der Lunge
dafür war es ein bildschönes Tier, mit wahnsinnig viel Fell, er war garnicht in der Laghe dieses selbst zu pflegen.
Aber was nützt dem Tier die Schönheit, wennd an der so wichtigen Gesundheit mangelt.
Hallo Elvi, da greift dann wieder das was Ted geschrieben hat. UNd woher sollen die Züchter denn wissen, was wirklich in einem gekauften Meerli drinsteckt? Die Papiere sind eigentlich nur was für´s Auge. Haben hier ja auch so nen Spezi, der die Tiere selber vermehrt oder billlig von nen Vermehrer kauft, ihnen dann tolle Papiere ausstellt und bis zu 100€ für ein Tier verlangt.
Klar kenne ich die Geschichte von Max, ebsonso wie du die Geschichte von unserem Flummi kennst. Zwei total unterschiedliche Tiere-zwei Geschichten und doch der gleiche Ausgang.
Überzüchtetet Tiere gibts in jeder Tierart. Da sollte der Mensch weniger auf das Aussehen und mehr auf die Gesundheit achten. Aber das wird wohl erst geschehen, wenn es veschiedene Rassestandarts nicht mehr gibt.
Liebe Grüße
Monika
Stimmt, trotzdem halte ich es für verantwortungslos, was mit den Tieren gamcht wird, nich nur bei den MS.
Pflegewuffi Geli is ja auch so ein Kandidat. das zieht sich wie ein rotr Faden durch alle Tierarten.
Irgendwann sollten doch die Züchter mal hellhörig werden und mit ihren Klischees aufhören, es kommt den Tieren ja nich zu gute.
Ich kann da nur ein Bsp. einer ehemaligen "Züchterin" geben, die weiße Meerschweinchen züchten wollte, mit schwarzen Augen, schwarzen Ohren ohne Knick, schwarzen Füßen - aber kein Himalaya.
(Übrigens nicht ich, falls ihr es auf mein Avatar schließt.)
Diese hat nach genetisch, aber farbpassend ihre Tiere erworben, zusammengesetzt und sie hatte zwar den Erfolg nach einigen Jahren bei den ganzen Vorhaben - aber der Rest blieb auf der Strecke.
Diese Tierchen lebten noch kürzer, starben kurz nach Abgabe oder sogar wärend sie die ersten Wochen bei der Mutter saßen und irgendwann raffte es mal durch eine Krankheit alle weg.
@Elvira,
mal zu den "DDR-MS".
Vielleicht sind vereinzelt oder in der letzteren Zeit vor der Wende die Tiere alt geworden, aber aus meinen Kindererfahrungen wurden die Tiere zwischen 2 bis höchstens 4 Jahre alt.
Auch wurden früher weniger Tiere gehalten als dann irgendwann mal und man mußte sich erstmal damit auseinandersetzen, was so ein Tier braucht um längerfristig lebend ein Haustier zu sein.
Dort wo sie ursprünglich herkommen, wurden sie ja nicht aus lauter Tierliebe gehalten, sondern um verspeist zu werden und da mußten sie nicht alt werden.
Naja, in kindertagen hatte ich keine MS, als das erste bei uns einzog war ich breits über 20 Jahre und ich habe auch alles falsch gemacht, was man falsch machen kann, es gab auch keine Informationen über die tiere außer die aus dem Zoohandel, die da waren.
MS müssen einzeln gehalten werden
MS dürfen nie was zu trinken bekommen
MS sollten täglich ihr Könnerfutter bekommen ect.
Trotzt all dieser Fehler wurden die Tiere damals an die 10 Jahre alt.
Körnerfutter zu DDR-Zeiten?
Da gabs doch gar nichts in den Geschäften.
Zu dem anderen kann ich Dir nur recht geben, Möhre und Apfel reicht, kein Trinken, kein Heu, keine Literatur, Einstreu gabs ja auch keines zu kaufen.
Wenn ich an mein allererstes MS denke, einfach grauenhaft wie klein das Glas war was sein zu Hause wurde.Heute schäme ich mich dafür.
Nicht aber das die Eltern sich gekümmert hätten um Besserung zu schaffen, nein ich hab selber bei den älteren Bürgern den man mal beim Einkauf geholfen hat gesucht und gefunden und Körner da hab ich vom Feld die Ähren geklaut, genau wie Mais, Streu welches auf den Feldern als Rest zurückblieb und die ewige Rennerei und Sucherei nach Spänen.
Ein Renner war immer gekochte Kartoffel mit Haferflocken.
Die Körnermischungen gabe schon und hartes Brot, nich zu vergessen. Ich denke auch mit grauen daran, aber sie wurden viel älter trotzt der unangemessenen Ernährung. Ich habe früher auch nie einen TA aufsuchen müssen, außer einmal, da hatten sie Haarlinge.
Mittlerweile bin ich meinen TA seine besten Kundin.