RE: Zahnbelag bei Junghund
Liebe Merit,
leider ja, wenn Sie Ihren Hund daran gewöhnen wollen, sollten Sie auf jeden Fall schon Zähne putzen. Es gibt ganz brauchbare Hundezahnbürsten, wenn es mit den Fingern nicht geht.
Bei Ihrem Tierarzt bekommen Sie außerdem enzymatische Kaustrips, die das Hartwerden von Zahnbelag auch gut hinauszögern können.
Rohe Hühnerschenkel sollten jedenfalls nicht verfüttert werden.
Liebe Grüße
S. Pflügler
RE: Zahnbelag bei Junghund
Zitat:
Original von Mag.Pflügler
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Rohe Hühnerschenkel sollten jedenfalls nicht verfüttert werden.
Liebe Grüße
S. Pflügler
Diese Aussage hätte ich gerne begründet.... :)
Aproka hat jedenfalls damit eine absolut richtige Beobachtung gemacht. Denn das fressen von Knochen mit Fleisch dran, hält die Zähne des Hundes gesund und sauber von Belag und Zahnstein.
Der Hund ist mittlerweile rohe Hühnerschenkel auch gewöhnt, hat sie gut vertragen, denn sonst hätte sie das ha erwähnt.....:)
Somit steht einer Verfütterung von rohen Hühnerknochen - mit Fleisch dran - nichts im Wege.
Mein Hund hatte im Alter von 5 -6 Monaten auch Zahnbelag, sah häßlich aus und ich hab begonnen, mit Schlämmkreide und einem Tuch die Zähne zu putzen, was eine ziemliche Tortur für uns Beide war. Mit 7 Monaten hab ich sie auf Rohfutter umgestellt und siehe da, die Zähne wurden blütenweiß. Sie hat jetzt im Alter von drei Jahren noch immer blütenweiße Zähne und bei der letzten Kontrolle beim TA wurde dies extra noch angesprochen, weil sie so schöne Zähne hat.
Stolz wie Oskar erzählte ich, daß das vom Rohfutter ist, denn die meisten Fertigfutterhunde haben Zahnbelag.
RE: Zahnbelag bei Junghund
die generalisierte behauptung, dass roh gefuetterte hunde keinen zahnbelag entwickelten, kann ich leider nicht bestaetigen. meine nun 22 monate alte huendin wird seit ihrer 10. lebenswoche roh gefuettert und hat ein zahnsteinproblem.
ich vermute, dass hier doch eine genetische veranlagung eine nicht unwesentliche rolle spielt.
allerdings scheint mir durchaus auch die bekaempfung des zahnbelags durch knochenbeifuetterung sinnvoll - wenn der hund das vertraegt. meine huendin reagierte bisher auf knochenfuetterung - wie gesagt: beifuetterung - mit darmreizungen. besser vertraegt sie rohe huehnerhaelschen, die sie zur calcium substitution ein - bis zweimal pro woche bekommt.
aehnlich argumentiert auch der homoeopathieklassiker wolff: wenn zahnstein auftritt, dann mit heilerde - tgl. 1/2 eierloeffel - und zweimal pro woche mit einem kirschgrossen stueck bierhefe innerlich verabreicht die zahnsteinbildung hinauszoegern. (achtung! heilerde muss aufgeschlaemmt werden, bevor man sie verabreicht. und da sie (gift)stoffe ausfiltert, nicht mit anderen ernaehrungszusaetzen gleichzeitig verabreichen.)
weiters empfiehlt wolff auch das woechentliche putzen mit schlaemmkreide.
vielleicht kann hierzu auch noch einer der hier beratenden homoeopathen etwas sagen.
freundliche gruesse aus wien