Tiere unter dem Weihnachtsbaum
Gemeinsame Kampagne gegen Tierleid unter dem Weihnachtsbaum
Wien (RK). In einer gemeinsamen Pressekonferenz warnen der Österreichische Kynologenverband (ÖKV), die Initiative "Reine Hundesache" und die Tierschutzombudsstelle Wien (TOW) davor, Verwandte oder Freunde am Weihnachtsabend mit einem Hund(ewelpen) überraschen zu wollen. Die Freude an solchen lebenden Geschenken währt meist nur kurz. Bereits nach wenigen Tagen folgt die Ernüchterung - sobald nämlich klar wird, dass ein Tier nicht nur Freude, sondern auch viele Verpflichtungen und unerwartete Kosten mit sich bringt. "Viele Hunde wandern jedes Jahr zu Weihnachten direkt vom Gabentisch ins Tierheim" warnt Dr. Michael Kreiner, Präsident des ÖKV. Und Mag. Gsandtner, Wiener Tierschutzombudsmann, ergänzt: "Die Anschaffung eines Hundes muss gut überlegt sein. Neben dem richtigen Zeitpunkt - wobei sich gerade Weihnachten wegen des großen Trubels nicht eignet - ist auch auf die Herkunft eines Hundes großen Wert zu legen."****
Zwtl.: Lebewesen eignen sich nicht als Überraschungsgeschenk
Vor der Anschaffung eines Heimtieres gibt es viele Punkte zu klären - unter anderem so zentrale Fragen wie: Ist der Hund in der Familie erwünscht? Wer wird ihn betreuen? Stimmt das Wohnumfeld für einen Hund? Wie groß soll der Hundewelpe werden? Haben wir genug Zeit für einen Hund? Können wir uns einen Hund überhaupt leisten?
Um diese notwendigen Überlegungen aufzuzeigen und aufzuklären, dass sich Hunde nicht als Überraschungsgeschenk eignen, veranstaltet der ÖKV gemeinsam mit der Initiative "Reine Hundesache" eine spezielle Kampagne. Mag. Manuela Knirsch, Initiatorin der Initiative, dazu: "An unterschiedlich frequentierten Standorten in Wien wird eine "mobile Hundehütte" an den Adventwochenenden Treffpunkt für alle HundeliebhaberInnen und künftige HundebesitzerInnen sein. Alle Fragen rund um die Anschaffung und das künftige Leben mit dem Hund als Familienmitglied werden durch ExpertInnen beantwortet werden."
Zwtl.: Hundeanschaffung muss gut überlegt sein
Wer sich dann nach Abklärung aller Fragen und reiflicher Überlegung immer noch für die Anschaffung eines Hundes entscheidet, sollte sich zunächst in einem Tierheim umsehen. Dort warten viele Tiere sehnlichst auf einen guten Platz! Wer einen reinrassigen Welpen erwerben möchte, wendet sich an einen seriösen Züchter. Qualitätskriterien sind dabei unter anderem: Es werden nicht viele verschiedene Rassen gehalten, sondern im Idealfall nur eine einzige. InteressentInnen können Muttertier und Welpen besuchen. Beide machen einen freundlichen Eindruck und die Welpen reagieren weder ängstlich noch aggressiv. Die Tiere stehen unter tierärztlicher Betreuung und verfügen über gültige Impfpässe. Außerdem stellen seriöse ZüchterInnen den InteressentInnen genaue Fragen, um zu erfahren, wie der Hund in seinem neuen Zuhause gehalten werden wird.
RE: Tiere unter dem Weihnachtsbaum
An und für sich sind Lebewesen meiner Meinung nach keine Überraschungsgeschenk. Handelt es sich aber um einen Herzenswunsch und wurden schon im Vorfeld alle Fragen zur Anschaffung, Pflege, Kosten, Zeitbedarf,...geklärt, dann spricht meiner Meinung auch nichts dagegen ein Tier zu Weihnachten zu schenken.
Wünsche euch gleich mal schöne Weihnachten! ;)
RE: Tiere unter dem Weihnachtsbaum
Meiner Meinung eignen sich Tiere auf keinen Fall als Überraschungsgeschenk. Wieviele Tiere nach Weihnachten alle Jahr wieder auf der Straße sind, dürfte eh bekannt sein. ;(
RE: Tiere unter dem Weihnachtsbaum
Hallo
Wenn es wirklich gut überlegt ist
Finde ich es völlig OK.
LG Cindy