Kuriose Gesetze zum Schutz von Haustieren in Turin
In Kürze werden in der italienischen Stadt Turin strenge Tierschutz -Regeln in Kraft treten. Dann gehört es wortwörtlich zu den "Pflichten des Herrchens", mit dem besten Freund des Menschen drei Mal täglich "Gassi" zu gehen.
Die Stadt Turin führt am 26. Oktober strenge Regeln zum Schutz von Haustieren ein. Den Vorschriften zufolge dürfen Ohren und Schwänze der Hunde nicht mehr kupiert werden, Tierärzten, die das trotzdem tun, drohen schwere Strafen. Mit dem Argument, dass Tiere keine Spielsachen sind, wird auch das Färben des Fells verboten. Seit einigen Monaten ist es in Italien Mode, Yorkshire-Terriern und ähnlichen Kleinhunden lila oder rosa Strähnen zu verpassen.
Weitere Vorschriften.
Hunde müssen laut den Vorschriften des Turiner Gemeinderats mindestens drei Mal pro Tag spazieren geführt werden. Polizisten können sich bei Nachbarn informieren, wie Vierbeiner von ihren Besitzern behandelt werden. Hunde, die im Freien leben, müssen in einer gut geschützten Hütte schlafen können. Flocki und Co. dürfen zwar an der Seite ihres Rad fahrenden Besitzers laufen, sich dabei jedoch nicht überanstrengen. Das Tier darf nicht gezerrt werden, heißt es in der Neuregelung.
Geldstrafen.
Katzen dürfen nicht gezwungen werden, auf Terrassen oder Balkons zu schlafen. Außerdem dürfen Tiere nicht zum Betteln ausgenutzt werden. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, muss bis zu 500 Euro Strafe zahlen. Turin ist die erste italienische Stadt, die ein derart umfangreiches Regelwerk zum Tierschutz verabschiedet. Die insgesamt 45 Bestimmungen haben für heftige Diskussionen in der Bevölkerung gesorgt.
Quelle: kleinezeitung.at
RE: Kuriose Gesetze zum Schutz von Haustieren in Turin
Finde die aufgelisteten Vorschriften recht gut. TIERE SIND EINFACH KEINE SPIELSACHEN! Was haltet ihr von diesen Gesetzen?
RE: Kuriose Gesetze zum Schutz von Haustieren in Turin
Zitat:
Weitere Vorschriften.
Hunde müssen laut den Vorschriften des Turiner Gemeinderats mindestens drei Mal pro Tag spazieren geführt werden. Polizisten können sich bei Nachbarn informieren, wie Vierbeiner von ihren Besitzern behandelt werden. Hunde, die im Freien leben, müssen in einer gut geschützten Hütte schlafen können. Flocki und Co. dürfen zwar an der Seite ihres Rad fahrenden Besitzers laufen, sich dabei jedoch nicht überanstrengen. Das Tier darf nicht gezerrt werden, heißt es in der Neuregelung.
Diese Gassi-Geh-Regelungen finde ich etwas überzeichnet. z.B geht ein Bekannter mit seinem Hund immer nur 2 mal pro Tag spazieren. Deswegen ist er sicher kein schlechter Hundehalter.
?( Polizisten können sich bei Nachbarn informieren,.. ?(, was da hinauskommen kann, kann man sich ja ausmalen