Hallo!
Hab mal wieder eine Frage. Wie oft soll ich meinen Setter eigentlich entwurmen lassen? Mir wurde alle 3 Monate empfohlen. Ist das wirklich sinnvoll?
MfG,
Harry
Druckbare Version
Hallo!
Hab mal wieder eine Frage. Wie oft soll ich meinen Setter eigentlich entwurmen lassen? Mir wurde alle 3 Monate empfohlen. Ist das wirklich sinnvoll?
MfG,
Harry
Hallo!
Nein, es ist nicht sinnvoll, nach einem Zeitplan zu entwurmen. Vor einer chemischen Entwurmung sollte immer eine Kotprobe untersucht werden. Es ist einfach nicht gut für den Organismus und bringt die Verdauung ziemlich durcheinander.
Ich gebe regelmäßig Knoblauch ins Futter und das verhindert einen Wurmbefall. Es gibt auch noch div. Kräuter, die man füttern kann, doch da kann ich jetzt nicht auf meine Datenbank zugreifen, weil meine Kiste platt ist.
LG
Helga
Vor einer chemischen Entwurmung eine Kotprobe zu entnehmen, hört sich sinnvoll an. Danke für deine Antwort Helga.
Was mich noch interessieren würde, ist ob bei Verwendung des immer gleichen Entwurmungsmittels Resistenzen auftreten können?
Hi!
Diese Frage kann ich Dir nicht wirklich beantworten. Doch durch immer wieder Behandlung mit den gleichen Substanzen kann es durchaus sein, daß man sich Resistenzen heranzieht.
In der Aquaristik ist es bei vielen Krankheiten schon der Fall, daß div. Krankheitserreger schon auf manche Medis resistent sind.
LG
Helga
Um einen Wurmebfall einigermassen realistisch ausschliessen zu können, muss man eine Sammelprobe von 3 aufeinanderfolgenden Tagen untersuchen. Eine Einzelprobe wenig aussagekräftig.
Es gibt wieder neue Studien zum Thema Entwurmung. Der durchschnittliche Wurmbefall ist gleich, egal ob man 1-2 x im Jahr oder gar nicht entwurmt. Sinnvoll wird es erst ab 4 x im Jahr. Jagdhunde oder Hunde die viele Mäuse fressen sollten alle 6 Wochen entwurmt werden.
Kenne nach wie vor keine wissenschaftlichen Studien über erfolgreiche Endoparasitenbekämpfung mit Knoblauch, wäre aber sehr interessiert. Können sie mir da eventuell seriöse Quellen zukommen lassen?
Vielen Dank
Liebe Grüsse
Dr. Karin Deinhammer
Guten Abend!
Dies sind zwar nicht meine Worte, welche ich hier reinschreibe.... ich zitiere nur:
Wie auch hier nachzulesen ist.... http://www.rocco-kirch.de/u_wurm.htmZitat:
Grundsätzliches zur Wurmkur:
Am gebräuchlichsten ist die chemische Wurmkur, bei der in der Regel Nervengifte verwendet werden.
Die Folgen davon sind:
Hohe Giftbelastung für den Hund (die Katze), da das Nervengift nicht abgebaut und damit auch nicht ausgeschieden werden kann. Es bleibt im Körper!
Die Würmer werden, so sie gegen das Gift nicht schon resistent sind, im Verdauungstrakt abgetötet, jedoch nur zum Teil ausgeschieden.
Die nicht ausgeschiedenen Wurmreste verwesen im Darm, wodurch noch zusätzlich giftige Verwesungsprodukte in den Stoffwechselkreislauf gelangen.
Die natürliche Darmflora wird durch das Gift und die Verwesungsprodukte zerstört, was bewirkt, dass die Futterverwertung massiv beeinträchtigt wird.
Die Entgiftung im Darm funktioniert nicht mehr, wodurch Leber und Nieren extrem hohen Belastungen ausgesetzt werden, die zu Hautproblemen führen können, die dann üblicherweise als "Allergien" bezeichnet werden.
Wie diese "Allergien" dann weiterbehandelt werden, ist ja allgemein bekannt (Stichwort: Cortison, Antibiotika)
Trotzdem gehören Hunde und Katzen regelmäßig, etwa 2x pro Jahr, entwurmt. Die Argumente, die dafür sprechen, wurden weiter oben ja schon ausführlich behandelt.
Als Alternative zur chemischen Wurmkur bietet sich die giftfreie Entwurmung mittels Kräutern an, bei der alle oben genannten negativen Einflüsse wegfallen. Die Wirkung der chemischen Wurmkur wird weit übertroffen und die Belastung für Hund und Katze (und die Brieftasche) wird dadurch auf ein Minimum reduziert.
Wie ich schon oben erwähnt habe, ist jeder chemische Eingriff in den Organismus eines Hundes m.M. nach abzulehnen. Es gibt nämlich sehr gute natürliche Alternativen und vor allem gutes Futter (Rohfütterung z.B.) um es gar nicht zu einem Wurmbefall kommen zu lassen.
Stimmt auch, nicht jede Wurmart läßt sich in nur einer Kotprobe feststellen. Da hilft halt dann, wenn man über drei Tage lang ein bissl was aufsammelt. Ist ja nicht so schwer, wenn man den Kot seines Hundes eh entsorgt... :D
Gruß
Helga
Liebe Helga,
ich will ja nicht ungut sein, aber Deine Quelle ist eine private Homepage eines Homöopathen und stellt seine persönliche Meinung dar. Und enthält - wie solche Seiten meistens - sicher einen Teil Wahrheit und viele persönliche Ansichten. Die mögen richtig oder falsch sein, aber durch seriöse Studien sind sie leider nicht belegt.
Warum werden durch die "bösen" chemischen Wurmmittel die Würmer so getötet, dass sie Reste im Darm verbleiben (wie auch immer die das schaffen, der Kot schiebt doch eigentlich alles mit ;-) ) und durch die pflanzlichen Stoffe nicht?
Ich muss ausserdem feststellen, dass mir in fast 10 Jahren Praxis noch kein Hund untergekommen ist, der nach einer Wurmkur (egal bei welchem Präparat) massiv abgenommen hätte.
[...Die natürliche Darmflora wird durch das Gift und die Verwesungsprodukte zerstört, was bewirkt, dass die Futterverwertung massiv beeinträchtigt wird...]
oder nachweislich ein Leber- oder Nierenproblem gezeigt hat
[...Die Entgiftung im Darm funktioniert nicht mehr, wodurch Leber und Nieren extrem hohen Belastungen ausgesetzt werden, die zu Hautproblemen führen können, die dann üblicherweise als "Allergien" bezeichnet werden....]
Über die Behauptung Leber- und Nierenprobleme führten zu Allergien möchte ich mich jetzt nicht äussern... ;)
Einen Tag lang schleimigen Durchfall, eventuell mit Blut, das war so die schlimmste Nebenwirkung, aber das sind die toten Würmer, die rauskommen und das wollen wir ja wohl, oder?
Auch wenn man kein Freund der "chemischen Keule" ist, diese Panikmache sollte man doch als nieveaulos ablehenen.
Du entwurmst mit Knoblauch, hab ich das richtig verstanden? Nochmal meine Frage: Kennst Du da wissenschftliche Quellen dazu?
Ich lehne pflanzliche Medizin nicht ab, ich möcht sie nur seriös betreiben.
Lg
Karin Deinhammer
Liebe Frau Dr.Deinhammer
ich kenne sehr gute Pflanzliche Tabletten zum einnehmen ist zwar nicht gegen WÜrmer sondern eher gegen Zecken etc.
Aber ein Blick auf der Hompage zu werfen schadet auf keinen Fall. Gebe die Tabletten schon längere Zeit und bis jetzt keine probleme mit Zecken etc.
Ist auch gut fürs Fell usw.
Ich kann dieses Produkt nur wärmstens weiterempfehlen.
Ich selbst kam auf die Tabletten nach einem Geheimtip von einer Tierheilprakterin die ich persönlich sehr gut kenne.
http://www.formel-z.info/
Gibt es übrigens auch für Katzen.
Hier mal ein kurzer Auschnitt:
* hält Zecken, Flöhe, Milben und Läuse fern
* für dichtes, glänzendes Fell
* für gesunde Haut
Die Entwicklung von Formel-Z geht einen völlig neuen, sehr effektiven Weg der Abwehr. Zecken, Milben und Flöhe sind äußerst geruchsempfindlich. Genau da setzt die Wirkung von Formel-Z an. Der darin enthaltene Vitamin-B-Komplex aktiviert durch seine spezielle Zusammensetzung auf natürliche Weise den Hautstoffwechsel des Tieres. Dabei entsteht ein nur für Zecken, Flöhe und Milben wahrnehmbarer, äußerst unangenehmer Geruch und die "Tierchen" flüchten. Für unsere vierbeinigen Lieblinge ist dieser Geruch nicht wahrnehmbar. Das ist wichtig, denn fremde Gerüche auf der Haut, wie beispielsweise von ätherischen Ölen, sind eine Qual für den sensiblen Geruchssinn des Hundes.
Gleichzeitig hilft der Vitamin-B-Komplex beim Aufbau und Erhalt eines gesunden, schönen Fells. Und einfach zu verabreichen ist Formel-Z auch: Man kann es aus der Hand füttern oder dem täglichen Futter beimischen. Für Hunde ein echtes "Leckerli".
Zusammensetzung:
getrocknete Hefe; Molkenpulver; Reisstärke; Pflanzenfett; Tricalciumphosphat;
Inhaltsstoffe:
Rohprotein: 38,0%; Rohfett: 6,5%; Rohasche 5,6%; Rohfaser: 0,2%;
Zusatzstoff: Vitamin B1 7,0g/kg
Fütterungshinweis:
Formel Z wird einfach dem Futter beigemischt oder auch aus der Hand gefüttert. Die Zufütterung sollte täglich erfolgen. Geben Sie pro 7 kg Körpergewicht 1 Tablette. Bei Bedarf können ggfs. Auch mehr Tabletten gegeben werden. Der beste Zeitpunkt ist 1 - 2 Stunden vor dem Spaziergang.
Gruß Heiko
Hallo Heiko!
Danke für Deinen Beitrag, der absolut Hand und Fuß hat. Wir sollten uns generell wieder in der Ernährung - sowohl Mensch als auch Tier - ein wenig zurück zur Natürlichkeit bewegen.
Ein wenig Wissen aneignen über die verschiedenen - und oft superguten - Eigenschaften von Lebensmitteln, Gemüse, Gewürzen usw. würde gut tun.
@Dr. Deinhammer:
Daß Knoblauch antibakterielle Wirkung hat, ist der Wissenschaft doch schon hinlänglich bekannt.
So manches Heilkräuterbuch wäre eine empfehlenswerte Lektüre, wie ich aber auch das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" absolut empfehlen kann, das bezieht sich zwar nicht auf die Entwurmung beim Hund, hat aber mit Tierfutter zu tun und die Vet. Uni Wien kommt da gar nicht gut weg, sind ja mit Royal Canin verheiratet und deren beste Vertreter.... :rolleyes:
Hat zur Entwurmung auch noch ne kurze Frage (muss nicht unbedingt von Experten beantwortet werden)
Bei uns sind sehr viele Katzen, die ihr Geschäft bevorzugt auf unserem Grundstück verrichten - alle scheinbar nicht entwurmt, weil ich im Kot in den meisten Fällen Würmer erkennen kann. (Die kommen doch nicht erst über Nacht im Nachhinein hinein oder?)
Mein Mädl frisst Katzenkot sofort, wenn sie ihn sieht und ich kann nicht überprüfen gehen und Katzenkot kann ich logischerweise auch nicht aus ihrem Maul entfernen...
Wir haben vor 1-2 Wochen entwurmt - 2 Tage später ist sie an einem Tag 3 Mal mit "gutem" Katzenkot-Geruch zurück ins Haus gekommen.
Wirken die Medikamente präventiv oder soll ich die dann lieber früher geben?
Und: Kann man da nichts unternehmen, wenn die Katzen 1. nicht entwurmt sind und 2. noch auf fremde Grundstücke machen - mein Hund verrichtet sein Geschäft ja auch nicht am fremden Grundstück :(
Es ist nämlich schon so arg nervig, weil sie ihr Leben lang immer wieder ab und an Katzenkot frisst und ich schätze - wenn die schon Würmer haben - haben die sicher noch ne Reihe anderer Krankheiten :(
Da hab ich gehört das Knoblauch gegen "Kotfressen" und Flöhe/Läuse helfen soll - ist das richtig? Wenn ja, wie wird das denn dosiert? Knoblauch ist ja giftig für den Hund?!
Lg