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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leukos 45.000, was hat der Hund bloß?



Lucky2006
07.05.2008, 17:09
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Hallo,

wir haben einen 2 Jahre jungen Jack Russell Terrier Rüden (kastriert), der seit etwa 3 Wochen krank ist. Da die ganze Krankheitsgeschichte ziemlich unspezifisch verläuft, ist unsere TÄ inzwischen ratlos. Am besten ich erzähle von Anfang...

Vor etwa 3 Wochen hatte der Kleine EINMALIG Durchfall, was ja normal nicht gleich so schlimm ist. Da er aber 39,5 Temperatur hatte sind wir vorsichtshalber zur TÄ. Sie meinte dann es ginge im Moment ein Darminfekt rum, und spritzte ihm ein Antibiotikum, das 3 Tage hält. Zusätzlich bekam er irgendein Schmerz-Fieber-Mittel gespritzt.
Das Thema war dann erledigt, es kam zu keinem weiteren Durchfall und das Fieber war auf der Stelle weg und dem Hund ging es wieder blendend.

2 Tage später merkten wir, dass er wehleidig und träge wurde, und beim Springen Schmerzgeräusche von sich gab. Kein Fieber. Die TÄ tippte auf die Halswirbelsäule, dass er sich wohl irgendwie verlegen habe. Therapie: 4 Tage Carprodyl 20 mg. Die nächsten 2 Tage ging es ihm zunehmend besser, und er war fast wieder der Alte.

Dann kam der Schock: Plötzlich schienen die Schmerzen stärker zu werden, er traute sich wieder kaum eine einzelne Treppenstufe hoch oder runter, lag nur noch lustlos in der Gegend herum, versteifte den ganzen Körper (das macht er immer wenn er Schmerzen hat, egal wo). Obwohl ich die Carprodyldosis auf 50 mg erhöhte, wurde es nur noch schlimmer. Nachts lag er nur noch zitternd bei mir ihm Arm und kam nicht zur Ruhe, röchelte bei jedem Atemzug vor Schmerzen. Also sind wir nachts um 2.00 zum Tierärztlichen Wochenend-Notdienst gefahren (unsere TÄ war ausgerechnet auf Lehrgang).

Dort bekam er ein stärkeres Schmerzmittel und nochmal Antibiotikum gepritzt, das Schmerzmittel hat aber meiner Meinung nach gar nichts gebracht, ihm ging's kein Stück besser danach. Außerdem wurde Blut genommen und ein Rö-Bild gemacht. Im Blut waren die Leukos erhöht auf 20000, sonst war alles unauffällig. Bei der klinischen US war aufgefallen, dass er bei Druck auf die BWS bzw. Schulterblätter stark reagiert (hat richtig geschrien). Im Rö-Bild war an der Stelle eine kleine Weichteilschwellung zu sehen.

Als wir So zur Kontrolle dort waren, wurde uns ein MRT empfohlen, wegen Bandscheibe. Ich hielt das aber für übertrieben und Geldmacherei, und bat um eine Kortisonspritze (hat er dann auch bekommen und damit ging's ihm gleich besser).

Mo sind wir dann wieder zu unserer TÄ, um das Procedere zu besprechen. Sie tippte auf einen Spritzenabzess/Muskelverspannung o.ä. und verordnete Antibiotikum (Synolox oder so ähnlich) und Cortison als Tabletten. Übrigens hatte Lucky die ganze Zeit KEIN Fieber, nur Schmerzen.

Widererwarten ging es dann wieder 2 Tage später rapide schlechter, plötzlich hatte er wieder Fieber. Er reagierte immernoch mit Schmerz auf die Weichteilschwellung über der BWS und hing nur faul rum.

Daraufhin nahm unsere TÄ nochmal Blut ab und stellte auf ein anderes Antibiotikum um (Cleorobe). Das Kortison wurde ausschleichend abgesetzt und er bekam 1 mal tgl. ein fiebersenkendes Schmerzmittel gespritzt. Damit ging's rapide bergauf, und innerhalb von 3 Tagen war die Weichteilschwellung so gut wie weg und der Kleine quietschfidel. Im Blutbild kam raus, dass die Leukos weiter hoch waren auf 32.000 und die Erys waren zu niedrig 5.2 glaube ich.

Ploetzlich, wieder 3 Tage später verschlechterte der Zustand sich wieder über Nacht, das Fieber ging hoch auf 40-41 (trotz dass die Medikamente weiter verabreicht wurden, und die fiebersenkende Spritze, die normal 24 Std haten soll war erst 6 Stunden her). Er hatte wieder starke Schmerzen und heftigste Durchfälle die ganze Nacht.

Am nächsten Morgen (das ist jetzt 2 Tage her) stellte die TÄ die Medikation um. Urin, Kot- und Blutprobe wurde entnommen. Ultraschall vom Bauchraum gemacht, unauffällig. Seither bekommt er 2 x tgl. Kortison gespritzt, 3 x tgl gebe ich ihm eine Vitamin K Ampulle oral, 2x tgl. Antibiotikum Doxi, 1 x tgl. ein Antibiotikum gegen Coccidien (prophylaktisch), einmalig hat er eine Spritze gegen Babesien und noch irgendwas bekommen, und als Nahrung bekommt er nur noch einen Brei aus Reis, Nassfutter und Kamillentee.

Der Durchfall hat somit aufgehört und glücklicherweise behält er auch so das Doxi in sich (am Anfang hat er es erbrochen). Er hat kein Fieber mehr, aber hängt da als hätte er keine Lust mehr zu leben, nur noch schlapp. Schmerzen scheint er keine zu haben. Im Kot ist laut Teststreifen Blut, auch im Erbrochenen (was er ja nur 2 x aufs Doxi hatte sonst nicht), im Urin nicht. Kann aber auch von dem Durchfall kommen.

So, und gestern abend haben wir die Laborergebnisse bekommen, die unsere TÄ überraschten. Das Blutbild ist nahezu TOP, die Erys sind wieder im Normalbereich, organisch ist nichts auffälliges (Leber usw), nur eines: Die Leukos sind trotz Medikation weiter hoch auf inzwischen 45.000!!! Endoparasiten UNAUFFÄLLIG, Urin unauffällig. Sie sagt, sie weiss nicht mehr weiter, bei einer INfektionskrankheit hätte sie stärkere Blutbildveränderungen erwartet bzw. die Leukos hätten durch die MEdikamente weiter runter gehen müssen. Nächste Idee wäre Knochenmarks-TU/Leukämie.

Derzeit machen wir mit den Medikamenten so weiter, nächste Woche will sie das Kortison absetzen um zu schauen was das Fieber dann spricht und die Leukos erneut testen. Sie sagt wenn Sie weiter hoch gehen, wäre der Fall fast klar. Natürlich können wir weitersuchen, noch mehr Tests machen oder doch ein MRT, das überlässt sie ganz uns.

Ich muss aber auch ganz ehrlich sagen, dass das für mich dann eine Grenze überschreitet. Nicht nur finanziell, auch wenn ich den Kleinen so leiden sehe, mich macht das ganz fertig. Der ist derart mit Medikamente vollgepumpt, was soll man da noch mehr machen und suchen?

Ich habe immernoch die Hoffnung, dass es sich "nur" um eine Infektion handelt, nicht um Krebs. Nur was für eine Infektion soll das sein??? Die auf die bisherigen Medikamente nicht wirklich anspricht?

Und wie erklärt sich dieser diffuse Verlauf, ständig rapide auf und ab?
Ich bin für jeden Rat dankbar. Denn wenn wir nicht in den nächsten Tagen etwas finden, und es Lucky wieder schlechter geht, müssen wir eine schlimme Entscheidung treffen. Der Kleine ist doch erst 2 Jahre alt!!!

Abschließend muss ich noch hinzufügen dass er im Alter von 9 Monaten schonmal eine Vergiftung hatte, die Folgen waren eine kleine Lebernekrose und eine beginnende Pankreatitis. Das ist aber alles schon lange ausgeheilt und die Blutwerte diesbezüglich sind auch vollkommen ok.

Gewicht ist runde 7 Kilo, zur Zt, etwa 6.5 bis 6.7 aufgrund der letzten Woche. Eine Zecke hatte er unsere Wissens nie, bis auf eine kleine letzte Woche (da war er schon krank, und ich hab sie auch gleich ordnungsgemäß entfernt). Geimpft ist er regelmäßig, die Ernährung ist ausgewogen (ausschließlich Trockenfutter mit allen Vitaminen und Mineralien etc, Geflügel light weil er früher Probleme mit Übergewicht hatte). Wir wohnen am Waldrand, seit kurzem (6 Wochen). Er hat Kontakt zu Kaninchen, sonst ist uns wirklich nichts Erklärendes aufgefallen, also er hat nichts Verbotenes gefressen oder so.

Wie gesagt, ich bin für jeden Rat dankbar!!!

PS: War grad eben nochmal bei der Tierärztin, sie sagt sie habe sich letzte Nacht so viele Gedanken gemacht, was es noch sein koennte, und sei zu dem Entschluss gekommen, das Kortison NICHT nächste Woche abzusetzen, sondern mind. 6 Wochen zu geben, am Anfng hochdosiert und dann später weniger. Sie habe noch FSME im Hinterkopf( auch wenn keine neurologischen Auffälligkeiten waren), und außerdem möchte sie jegliche Entzü eindämmen, da es ihm im Moment ja etwas besser geht. Nächste Woche will sie die Leukos nochmal testen, und wenn sie wieder weiter hoch gegangen sind, würde ein TU halt immer wahrscheinlicher. Das Darm-Antibiotikum soll ich weglassen. Ich hab die aktuellen Blutwerte mitgenommen:

Getestet wurden:
Niere, Leber, Pankreas, Muskel, Blutbild, Diff. Folgende Werte sind außerhalb der Norm:

Leber: Alk. Phosphatase 242, Globulin 3.7
Pankreas: Cholesterin 308
Muskel: LDH 120
Blutbild: Leukos 45.6, HbE 25, MCHC 36
Diff: Stabkernige 5% (2278 absolut), Segmentkenige 89% (40540 absolut), Lymphozyten 5%, Monozyten absolut 911, Reticulozyten relativ 4,1 Promille bzw 26000 absolut

Dr.Deinhammer
08.05.2008, 08:18
Liebe Lucky!

Whow, das ist mal ein ausführlicher Vorbericht.

Wie Sie sich sicher denken können, werden auch wir hier im Forum bei dieser Krankengeschichte nur Anregungen bringen können und ich möchte gleich vorne weg schicken, dass ein so komplexer Fall eigentlich die Grenzen eines tierärztlichen Internetrates sprengt.
Am besten wenden Sie sich - nach Rücksprache mit Ihrer Tierärztin - an die nächste Universitätsklinik. Bei einem 2jährigen Hund sollte man - Kosten hin oder her - die Flinte nicht so rasch in Korn werfen.

Aber natürlich klingt die Sache internistisch interessant.

Die Höhe der Leukozyten ist eine Sache, wichtig ist aber auch die Verteilung. Sind von den 45.000 z. B. 40.000 Lymphozyten (kleine, grosse, Vorstufen o.ä.) dann wäre das eher ein Hinweis auf eine Leukämieform - ist aber hier nicht der Fall!

Sind 70% oder mehr neutrophile Granulozyten, dann deutet das eher auf einen entzündlichen Prozess hin (bzw. auch Cortison bewirkt einen z.T drastischen Anstieg der neutrophilen Granulozyten - allerdings kein Fieber!) . Und hier ist die Frage bei dieser Höhe: Wo sitzt der Herd?
Abszess? -wenn ja, wo?
Trotz allem Pankreatitis (wie waren Lipase, Amylase?) ?
Discospondylitis? evtl Röntgebild wiederholen
Sind Babesien nachgewiesen worden/war der Harn verändert usw.

das wären alles Krankheiten mit vorsichtiger bis guter Prognose, bei denen der kleine Mann noch wunderschöne 13 Lebensjahre vor sich hat. Bitte geben Sie nicht auf

glg
Karin Deinhammer

Lucky2006
08.05.2008, 14:07
Liebe Frau Dr. Deinhammer!

Erstmal vielen lieben Dank, dass Sie sich die Zeit für uns genommen haben!!!

"Aber natürlich klingt die Sache internistisch interessant."

--> Ja, mit unserem Lucky ist das immer so eine Sache, unsere TÄ sagt auch immer, er ist "ein ganz Spezieller".

"Die Höhe der Leukozyten ist eine Sache, wichtig ist aber auch die Verteilung. Sind von den 45.000 z. B. 40.000 Lymphozyten (kleine, grosse, Vorstufen o.ä.) dann wäre das eher ein Hinweis auf eine Leukämieform - ist aber hier nicht der Fall!"

--> Das beruhigt mich schonmal ungemein, vielen Dank!

Sind 70% oder mehr neutrophile Granulozyten, dann deutet das eher auf einen entzündlichen Prozess hin (bzw. auch Cortison bewirkt einen z.T drastischen Anstieg der neutrophilen Granulozyten - allerdings kein Fieber!) . Und hier ist die Frage bei dieser Höhe: Wo sitzt der Herd?
Abszess? -wenn ja, wo?

--> Ja, das trifft zu, er hat 89% segmentkernige Granulozyten, also spricht es ja dafür. Gute Frage: Wo ist der Herd??? Das wüssten wir auch alle gerne. Am Anfang dachten wir ja an die BWS, aber da die Schwellung vollständig abgeklungen ist und er da auch keine Schmerzreaktionen zeigt... Er zeigt nirgendwo Schmerzreaktionen, auch der Bauch ist immer ganz weich (abgesehen von den zwei Tagen als er den schlimmen Durchfall hatte). Um den Herd zu finden hilft nur MRT oder?

"Trotz allem Pankreatitis (wie waren Lipase, Amylase?) ?"

--> Lipase 31, Amylase 707, also unauffällig.

"Discospondylitis? evtl Röntgebild wiederholen"

--> Danke für den Tip, werd' ich ansprechen. Sieht man sowas überhaupt im normalen Rö-Bild? Bei der ersten Aufnahme war halt auch das Problem dass man gerade an der schmerzhaften Stelle die WK nicht 100% beurteilen konnte wg. Rippenüberlagerung.

Sind Babesien nachgewiesen worden/war der Harn verändert usw.

--> Babesien sind nicht getestet worden, da er sowieso schon die Spritze dagegen bekommen hatte, unsere TÄ meinte es hätte eh keine Konsequenz und sie glaube auch nicht daran, also sparen wir uns den Test. Ist der denn wirklich so teuer?

Im Harn war wohl nichts auffälliges, außer dass eben kurzfristig an dem einen besagten Tag Blut drin war, ist jetzt aber nicht mehr. Da kam Blut sowohl im Harn, als auch im Erbrochenen und im Kot vor, das mit dem Harn fand unsere TÄ auch seltsam, aber es ist jetzt wieder weg.

"das wären alles Krankheiten mit vorsichtiger bis guter Prognose, bei denen der kleine Mann noch wunderschöne 13 Lebensjahre vor sich hat. Bitte geben Sie nicht auf"

--> Heute geht es ihm wieder viel besser. An solchen Tagen ist die Welt wieder schoen, aber es gab halt leider in den letzten Wochen immer wieder diese überraschenden Rückschläge, und da bekommt man echt schlime Gedanken. Aber da wir ja jetzt eine Langzeitkortisontehrapie machen, dürfte vorerst nicht viel passieren und dann geben wir auch sicher nicht so schnell auf.

Nochmals vielen Dank für Ihre Meinung!

bobal
08.05.2008, 21:23
Liebe Lucky,

was ich noch anregen möchte ist, für den Fall, daß Dein Kleiner nochmals Fieber hat, würde ich mittels einer Blutkultur versuchen, den verursachenden Keim zu isolieren und entsprechend ein Antibiotikum finden, welches den Keim abtötet.
Darüber hinaus würde ich noch ausschließen wollen, daß Dein Hund keine Pilzinfektion hat angesichts der vielen Antibiotika und Cortison.
Sollte das Röntgenbild keinen sicheren Befund ergeben kann man noch ein Knochenszintigramm machen um einen knöchernen Herd zu finden und schließlich könnte man noch ein Leukozytenszintigramm machen, um einen Entzündungsherd zu finden. Letzteres sind allerdings sicherlich Maßnahmen, die man nur in spezialisierten Kliniken bzw. Unikliniken machen kann.

Ich drücke Dir, vor allem aber Deinem Kleinen alle Daumen, damit es ihm bald besser gehe.

LG

bobal

Tina S.
05.05.2009, 19:07
Liebe Lucky,

ich wünsche Dir von ganzem Herzen dass es Deinem jungen Hund bald wieder besser geht und die richtige Diagnose bald feststeht. Ich kann Dir sehr gut nachfühlen, auch wir haben eine ganz schlimme Woche hinter uns wegen V.a. Lebertumor der sich zum Glück nicht bestätigte. Man sollte sich immer eine 2. Meinung einholen, ich würde Dir auch raten Deinen Hund in einer Tierklinik vorzustellen.

Ganz liebe Grüsse

Tina S.

Helga
05.05.2009, 21:59
Eine Idee meinerseits... wurde auf Ehrlichiose/Anaplasmose getestet?

Lucky2006
06.05.2009, 08:07
Sorry, ich hab' euch leider gar nicht informiert wie die ganze Geschichte ausging.... Ist ja schon wieder ein Jahr her...

Lucky hat es leider nicht geschafft... Wir mussten ihn im Juni letzten Jahres einschläfern lassen, im Alter von 2 Jahren...

Er war ja wochenlang hochdosiert auf Kortison, weil wir die Krankheit SRMA im Kopf hatten. Die Leukos sind so zwar gaaaaanz langsam wieder runter gegangen auf etwa 35.000, aber gleichzeitig auch rapide die Erys, auf 3,8. Gegen Ende stand nach doch noch mal der Verdacht eines Blutparasiten im Raum (Zeckenbiss), darauf haben wir auch nochmal behandelt parallel, aber der Kleine war einfach zu schwach. Er lag wochenlang nur auf seinem Kissen, hat alle 10 min gepinkelt vom vielen Kortison, sämtliche Muskeln im Körper abgebaut und fürchterlich gelitten.

Der Tag kam dann wo er wegen der wenigen Erys (trotz aufbauender Hormone) kaum noch Luft gekriegt hat, als das Röcheln anfing haben wir gesagt "ok, das war's"...

Unsere TÄ meinte im Nachhinein dass mit Lucky schon immer etwas nicht so ganz gestimmt hatte, evtl. durch die schlechte Züchtung, evtl. weil er der letzte des Wurfs war, was auch immer. Er hatte auch schon immer einen extrem schwierigen Charakter, irgendwas sei da faul gewesen....

Zufällig hat neulich ein Arbeitskollege meines Mannes sich einen Jacky-Welpen vom gleichen "Züchter" geholt, die Kleine erinnert mich extrem an Lucky, vom Aussehen aber auch vom ganzen Charakter, mein lieber Schwan.... Wir haben ihn natürlich gleich mal vorgewarnt.

Inzwischen haben wir eine Parson Russell Hündin namens Ronja bei uns, sie ist jetzt 1 Jahr alt. An ihr merke ich erst so richtig, wie krank uns seltsam Lucky doch von Anfang an war - und wie normal doch ein gesunder Hund durch die Gegend springt. Im Nachhinein denke ich, er hat von klein auf immer Schmerzen gehabt und war deshalb auch so schwierig und komisch. Eine wirklich traurige und tragische Geschichte.

Ich kann nur jedem raten, sich den Welpen, den Züchter, und die Eltern des Tieres genau anzuschauen!!!!