chris188
05.02.2007, 08:40
hallo in die forumgemeinde!
ich kämpf schon seit 10 wochen mit einem ganz blöden problem.
meine stute hat sich vor etwas mehr als einem jahr (dezmeber 2005) eine sehnenzehrung zugezogen und diese „krankheit“ wurde nicht ordentlich ausgeheilt – sprich: der TA hat mich zu schnell auf das pferd wieder rauf lassen.
ende november 2006 hat sie dann zu lahmen begonnen und ein anderer TA begann die behandlung.
diagnose anhand röntgen: verkalkung des unterstützungsbandes, welches am oberen ende des rohrbeins liegt und ca. 10cm lang ist. sonst keine auffälligkeiten! die verkalkung war im selben fuss (vorne rechts), wo schon ein jahr zuvor die behandlung erfolgte.
also keine koppel, kein reiten und nur 10-20min führen... ausserdem jeden tag eine salbe schmieren und ein medikament, dass mein TA selbst gemixt hat. (u.a. ist da die teufelskralle drinnen... sieht irgendwie aus wie asche...)
6 wochen nach behandlungsstart wieder ein kleiner test - traben an der longe. aber sehr schnell wurde sichtbar, dass die schmerzen immer noch da waren.
nach 8 wochen, also heute vor 2 wochen kam mein TA wieder und wollte eine stosswellentherapie machen. zuvor wollte er sich mein pferd noch einmal in der halle ansehen - und - "oh wunder" - keine schmerzen mehr.
sie trabte auf einmal total gerade...
also durfte ich mich seither langsam steigern und langsam auch an der longe wieder traben.
dann ist aber folgendes passiert ... ich hab mich bis zu folgenden punkt gesteigert. 10min schritt und ca. 15min trab an der longe - mehr geht einfach nicht mehr, denn ganz leicht deutet meine stute wieder schmerzen an.
und was mir auch auffällt - der fuss wird nach der bewegung im betreffenden bereich immer kurz warm (etwas wärmer als der andere), wobei die erwärmung recht schnell wieder abklingt - nach ca. 30min hat sich die temp wieder normalisiert. lt. meinem TA überhaupt kein grund zur sorge.
so und gestern ist dann folgendes dazu gekommen:
ich hab mein pferd wieder longiert - diesesmal ausgebunden.
also mit longiergurt - mit dem gedanken, dass der rücken gestärkt wird.
irgendwann will ich mich ja wieder raufsetzen und das will ich nicht auf einen verspannten und untrainierten rücken.
gut - also machte ich das...
ich hatte auch ein paar zuseher in der halle und alle waren sich einig.
sie ging sowas von perfekt und gleichmässig, dass ich absolut glücklich dastand und irgendwie voll froh war. :-)
ca. 10 minuten später ließ ich sie wieder schritt gehen und dann wollt ich sie noch einmal antraben lassen.
wieder kam dieses leiden zurück - plötzlich begann sie zu humpeln und bekam wieder diese riesigen schmerzen.
ich stellte sie sofort auf den putzplatz und kontrollierte den fuss.
nur eine leichte wärme, kein pulsieren und keine schwellung. keine empfindlichkeit - nichts!
also nocheinmal kurz in die halle und ein paar runden schritt.
das wurden dann so schlimm, dass sie fast nicht mehr gehen konnte - nur mit mühe und not brachte ich sie ein paar minuten später noch in ihre box.
ich war dann voll verzweifelt - was soll ich noch machen???
kann es sein, dass der fuss gar nicht mehr die ursache ist?
kann es ein problem von der wirbelsäule sein?
was mir aufgefallen ist - immer wenn ich sie in den letzten wochen antraben ließ, begann sie am anfang teilweise recht wild zu buckeln, als ob sie da war rausbekommen möchte - kann aber auch vom boxenstehen sein. und in der halle wuzelt sie sich auch immer wieder, allerdings weiß ich auch, dass sie das eh immer schon gern gemacht hat.
mir ist klar, dass man aus der ferne keine diagnose stellen kann aber vlt. kann mir wer einen rat geben.
ist sie ein fall für eine klinik?
soll ich einen chiropraktiker zu rate ziehen?
achja zu meinem pferd:
stute, alter 10 jahre, VB, rasse: bayer
danke für alle infos!
lg
chris
ich kämpf schon seit 10 wochen mit einem ganz blöden problem.
meine stute hat sich vor etwas mehr als einem jahr (dezmeber 2005) eine sehnenzehrung zugezogen und diese „krankheit“ wurde nicht ordentlich ausgeheilt – sprich: der TA hat mich zu schnell auf das pferd wieder rauf lassen.
ende november 2006 hat sie dann zu lahmen begonnen und ein anderer TA begann die behandlung.
diagnose anhand röntgen: verkalkung des unterstützungsbandes, welches am oberen ende des rohrbeins liegt und ca. 10cm lang ist. sonst keine auffälligkeiten! die verkalkung war im selben fuss (vorne rechts), wo schon ein jahr zuvor die behandlung erfolgte.
also keine koppel, kein reiten und nur 10-20min führen... ausserdem jeden tag eine salbe schmieren und ein medikament, dass mein TA selbst gemixt hat. (u.a. ist da die teufelskralle drinnen... sieht irgendwie aus wie asche...)
6 wochen nach behandlungsstart wieder ein kleiner test - traben an der longe. aber sehr schnell wurde sichtbar, dass die schmerzen immer noch da waren.
nach 8 wochen, also heute vor 2 wochen kam mein TA wieder und wollte eine stosswellentherapie machen. zuvor wollte er sich mein pferd noch einmal in der halle ansehen - und - "oh wunder" - keine schmerzen mehr.
sie trabte auf einmal total gerade...
also durfte ich mich seither langsam steigern und langsam auch an der longe wieder traben.
dann ist aber folgendes passiert ... ich hab mich bis zu folgenden punkt gesteigert. 10min schritt und ca. 15min trab an der longe - mehr geht einfach nicht mehr, denn ganz leicht deutet meine stute wieder schmerzen an.
und was mir auch auffällt - der fuss wird nach der bewegung im betreffenden bereich immer kurz warm (etwas wärmer als der andere), wobei die erwärmung recht schnell wieder abklingt - nach ca. 30min hat sich die temp wieder normalisiert. lt. meinem TA überhaupt kein grund zur sorge.
so und gestern ist dann folgendes dazu gekommen:
ich hab mein pferd wieder longiert - diesesmal ausgebunden.
also mit longiergurt - mit dem gedanken, dass der rücken gestärkt wird.
irgendwann will ich mich ja wieder raufsetzen und das will ich nicht auf einen verspannten und untrainierten rücken.
gut - also machte ich das...
ich hatte auch ein paar zuseher in der halle und alle waren sich einig.
sie ging sowas von perfekt und gleichmässig, dass ich absolut glücklich dastand und irgendwie voll froh war. :-)
ca. 10 minuten später ließ ich sie wieder schritt gehen und dann wollt ich sie noch einmal antraben lassen.
wieder kam dieses leiden zurück - plötzlich begann sie zu humpeln und bekam wieder diese riesigen schmerzen.
ich stellte sie sofort auf den putzplatz und kontrollierte den fuss.
nur eine leichte wärme, kein pulsieren und keine schwellung. keine empfindlichkeit - nichts!
also nocheinmal kurz in die halle und ein paar runden schritt.
das wurden dann so schlimm, dass sie fast nicht mehr gehen konnte - nur mit mühe und not brachte ich sie ein paar minuten später noch in ihre box.
ich war dann voll verzweifelt - was soll ich noch machen???
kann es sein, dass der fuss gar nicht mehr die ursache ist?
kann es ein problem von der wirbelsäule sein?
was mir aufgefallen ist - immer wenn ich sie in den letzten wochen antraben ließ, begann sie am anfang teilweise recht wild zu buckeln, als ob sie da war rausbekommen möchte - kann aber auch vom boxenstehen sein. und in der halle wuzelt sie sich auch immer wieder, allerdings weiß ich auch, dass sie das eh immer schon gern gemacht hat.
mir ist klar, dass man aus der ferne keine diagnose stellen kann aber vlt. kann mir wer einen rat geben.
ist sie ein fall für eine klinik?
soll ich einen chiropraktiker zu rate ziehen?
achja zu meinem pferd:
stute, alter 10 jahre, VB, rasse: bayer
danke für alle infos!
lg
chris