PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dornfinger: Die giftigste Spinne unserer Fauna



Bushcamper
20.07.2006, 11:04
WIEN/LINZ. Der Dornfinger (Cheiracanthium punctorium) ist die giftigste Spinne unserer Fauna.

Es handelt sich um eine aus dem Mittelmeer eingewanderte, bis zu 1,5 Zentimeter lange Sackspinne. Sie kann im Gegensatz zu anderen heimischen Arten mit zu kurzen Klauen die menschliche Haut durchdringen. Starke Schmerzen mit Lähmungserscheinungen sind die Folgen für die "Opfer". Die Symptome können über Wochen anhalten.

Gift vergleichbar mit Hornissenstich
Die Bissstelle verfärbt sich in manchen Fällen blau-rot und schwillt an. Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen und sogar Erhöhung der Körpertemperatur sind möglich. Es empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt. Die Wirkung des Giftes lässt sich in etwa mit der eines Wespen- oder Hornissenstichs vergleichen.

Der Vorderkörper der Dornspinne ist gelblich, grünlich bis orange glänzend. Die Weibchen spinnen im Spätsommer eine nach unten offene Glocke, in die sie etwa 100 Eier ablegen. Dann schließt sie das Gespinst und bewacht aggressiv den Kokon. Als Lebensraum der nachtaktiven Dornfinger bieten sich warme Trockenwiesen an.

Quelle: Apa

Bushcamper
01.08.2006, 10:08
Dornfingerspinne aufgetaucht

In mehreren Orten in der Steiermark wurde die gifte Spinne entdeckt. Gebissen wurde niemand.

Die giftige Dornfingerspinne, die bereits an mehreren Orten in Österreich aufgetaucht und auch zugebissen hat, ist nun auch in der Steiermark entdeckt worden. Am Sonntag wurde ein Exemplar in Judendorf-Straßengel bei Graz eingefangen - bevor es zubeißen konnte.

Der Besitzer eines Einfamilienhauses hatte das Spinnentier gefangen und dem Feuerwehrkommandanten des Ortes gebracht. Dieser verständigte den Aktiven Tierschutz Steiermark, der das Tier abgeholte und zur Identifizierung einen Reptilienexperten beizog. Tatsächlich handelte es sich bei dem etwa 12 Millimeter großen Tier um eine Dornfingerspinne, wie der Spezialist attestierte.

In den vergangenen Tagen waren Dornfingerspinnen auch im Südwesten von Graz sowie in Fürstenfeld entdeckt worden. Bisse waren im Laufe dieses Sommers aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich gemeldet worden.

Bisse der an sich aus dem Mittelmeerraum stammenden Dornfingerspinne sind schmerzhaft, aber nicht tödlich. Im Falle eines Bisses kann es unter Umständen zu allergischen Reaktionen ähnlich eines Wespen- oder Hornissenstiches kommen. Jedenfalls sollte ein Arzt aufgesucht werden, lauten die Empfehlungen der Behörden und Experten. (APA)

Marlene
01.08.2006, 20:15
Verstehe ja überhaupt nicht, dass man wegen einem Spinnenbiß der vergleichbar mit einem Wespenstich ist, so ein Tamtam macht.

Es dem Feuerwehrkommandanten des Ortes dann noch zu bringen ist ja mehr als nur lächerlich. ?( ?( ?(

Sommerloch läßt grüßen, anders kann ich mir es echt nicht erklären.